„The Real Ex-Wives” teilen eine SehnsuchtNeue Hochzeit, neues Glück – Charlotte und Gia haben eine ganz klare Meinung

von Philipp Petersdorff

Keine Absage an die Liebe!
Charlotte Würdig und Georgina „Gia” Stumpf blicken in ihrem Podcast „The Real Ex-Wives“ auf vergangene Beziehungen zurück und sprechen darüber, was sie heute anders machen würden. Irgendwann landet das Gespräch bei einer ziemlich entscheidenden Frage: Würden sie noch einmal heiraten?

„Ich glaube nicht an die Liebe bis ans Ende unserer Tage”

Georgina Stumpf muss nicht lange überlegen. Eine weitere Hochzeit kann sie sich aktuell kaum vorstellen. Vor allem die Verantwortung, die eine Ehe mit sich bringt, macht ihr Angst. Sie denkt dabei etwa an finanzielle Probleme und daran, wie stark die Entscheidungen des Partners plötzlich auch das eigene Leben beeinflussen könnten.

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Dazu kommt eine Erfahrung, die ihre Sicht auf Beziehungen offenbar grundsätzlich verändert hat. „Ich glaube nicht an die Liebe bis ans Ende unserer Tage“, sagt Gia im Podcast (hier auf RTL+ streamen). Stattdessen glaubt sie „eher nur für Lebensphasen“ an lange Partnerschaften. Genau deshalb erscheint ihr eine weitere Ehe wenig reizvoll.

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„Auf keinen Fall”

Charlotte Engelhardt wird sogar noch deutlicher. Auf die Frage, ob sie noch einmal heiraten würde, antwortet sie: „Auf keinen Fall würde ich noch mal heiraten.“ Dabei hat Charlotte nach eigener Aussage schon früher nicht von der klassischen Traumhochzeit mit weißem Kleid, Schloss und großer Inszenierung geträumt.

Auch ihre erste Hochzeit sei für sie weniger die Erfüllung eines langgehegten Wunsches gewesen. Deshalb verspüre sie nach dem Ende ihrer Ehe nun auch nicht plötzlich den Wunsch, diesen Schritt noch einmal zu gehen.

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Der Wunsch nach Nähe ist trotzdem da

Eine Absage an die Liebe ist das bei beiden allerdings nicht. Denn je länger Charlotte und Georgina über ihr Singleleben sprechen, desto deutlicher wird, dass ihnen etwas fehlt.

Charlotte vermisst vor allem die kleinen Selbstverständlichkeiten einer Partnerschaft. Gemeinsam kochen, über den Tag reden oder einfach jemanden zu Hause haben. „Kann denn nicht mal ein, zwei, drei Abende irgendjemand einfach hier sein“, beschreibt sie ihre Sehnsucht. Sie schwärmt von Paaren, bei denen sich nach Jahren dieses „unsichtbare Band“ entwickelt hat, bei denen ein Blick reicht und beide wissen, was der andere gerade braucht.

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Gia kennt dieses Gefühl ebenfalls. Ihr fehle jemand, dem sie schreiben könne, dass sie gut angekommen sei. Besonders drastisch beschreibt sie ihren Alltag mit den Worten: „Mein Telefon ist quasi tot.“ Später sagt sie, wie schön es wäre, sich einfach gemeinsam aufs Sofa zu legen, kurz zu kuscheln und über die kleinen und großen Dinge des Tages zu sprechen. Auch Charlotte kennt diese Momente der Einsamkeit. Nach einer Reise habe sie sich zuletzt gefragt, wem es eigentlich wichtig sei, ob sie gut im Hotel angekommen sei. Ihre ernüchternde Bilanz: „Es interessiert keine Sau.“

Die Ehe haben Charlotte Würdig und Georgina Stumpf für sich also ziemlich deutlich abgehakt. Den Wunsch nach einem Menschen an ihrer Seite offenbar längst nicht.

Verwendete Quellen: RTL+