Ab sofort verfügbar! „Bodyguard” auf RTL+ streamenInnige Freundschaft oder doch mehr – was lief abseits der Kameras zwischen Kevin Costner und Whitney Houston?

Whitney Houston und Kevin Costner spielten zusammen in „Bodyguard”.
Whitney Houston und Kevin Costner spielten zusammen in „Bodyguard” (Archivbild)
GettyImages/WireImage/Michael Caulfield

Anfang der 1990er Jahre waren sie DAS Filmpaar schlechthin!
Zusammen machten Kevin Costner (71) und Whitney Houston (†48) den Film „Bodyguard” zu einem Welt-Hit. Und auch abseits der Kameras verband die beiden etwas. Spätestens nachdem Costner eine lange, bewegende Rede auf Whitney Houstons Beerdigung gehalten hatte, fragten sich viele, WAS privat zwischen ihnen gelaufen war – mehr als nur Freundschaft?

„Ich dachte, sie wäre perfekt für das, was wir vorhatten”

Im Rahmen der Dreharbeiten zu „Bodyguard” lernten sich Kevin Costner und Whitney Houston Anfang der 1990er Jahre kennen. Wobei es überhaupt erst Costner zu verdanken ist, dass Whitney Houston die Hauptrolle der Rachel Marron besetzte. In seiner Rede, die der Schauspieler 2012 auf Houstons Trauerfeier hielt, sagte er: „Ich dachte, sie wäre perfekt für das, was wir vorhatten.” Costner spielte nämlich nicht nur selbst eine Hauptrolle in dem Film – nämlich Rachel Marrons Bodyguard Frank Farmer –, sondern wirkte auch als einer der Produzenten mit.

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Er sei sogar so sehr davon überzeugt gewesen, dass Houston die einzig wahre Besetzung für die Hauptrolle war, dass er die anderen Mitwirkenden davon überzeugt habe, die Produktion um ein Jahr nach hinten zu verschieben. Denn zum ursprünglich geplanten Produktionstermin sei Houston auf Tournee gewesen und hätte daher nicht für die Hauptrolle zur Verfügung gestanden.

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Kevin Costner wollte Whitney Houston „bei jedem Schritt begleiten”

Nicht so sehr davon überzeugt, die Richtige für die Hauptrolle zu sein, sei Whitney Houston selbst gewesen. Costner erzählte in seiner Rede von Houstons starken Selbstzweifeln und sagte: „Es war die Last, die sie groß machte, und der Teil, der sie zum Straucheln brachte.”

Bei einem Vorspielen vor Costners Produktionspartnern habe er Whitney versprochen, „dass ich sie bei jedem Schritt begleiten würde”. Und das tat er – nicht nur im Film „Bodyguard” als Frank Farmer, sondern auch im Privaten.

Zwischen Whitney Houston und Kevin Costner entstand in den folgenden Jahren eine innige Freundschaft. Die Zeitun Krone zitierte 2023 sogar ein Interview, in dem Kevin Costner erzählte, Whitney Houston immer wieder Briefe geschrieben zu haben. In der Hoffnung, ihr damit durch ihre Sucht zu helfen. Damit sei er der Bitte von Houstons Verwandten nachgekommen. „Sie war mir immer nahe, sie war immer jemand, den ich geschätzt habe. Wenn dir jemand sagt, dass du einen Brief schreiben sollst an jemanden, der Probleme hat ... tat ich das. Aber ich weiß nicht, ob diese Briefe jemals gelesen wurden“, wird Costner zitiert.

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Whitney Houston starb am 12. Februar 2012

Whitney Houston starb am 12. Februar 2012 im Alter von 48 Jahren. Als offizielle Todesursache wurde später Ertrinken genannt – Houston war damals von ihrer Assistentin in einer Badewanne tot aufgefunden worden. Ihr Kokain-Missbrauch und eine Herzkrankheit sollen außerdem zu ihrem Tod beigetragen haben.

Whitney Houston und Kevin Costner bleiben als Rachel Marron und Frank Farmer unvergessen

Auch wenn im wahren Leben nie ein Liebespaar aus Whitney Houston und Kevin Costner wurde, werden sie vielen wohl dennoch als genau das in Erinnerung bleiben: als die Liebenden Rachel Marron und Frank Farmer in „Bodyguard”. Noch heute zieht der Film Zuschauer in seinen Bann – seit dem 1. Februar auch auf RTL+.

Verwendete Quellen: Kronen Zeitung, Youtube/OnDemandEntertainment, RTL+