Was erlaubt ist und was nicht Royal Ascot voller Traditionen! Hier gilt einer der strengsten Dresscodes der Welt

Prinz William und Prinzessin Kate bei Royal Ascot 2023.
Prinz William und Prinzessin Kate bei Royal Ascot 2023.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Alastair Grant

Diese Regeln müssen alle Gäste beachten!
Royal Ascot ist eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse in Großbritannien. Und dafür gilt eine strenge Kleiderordnung, nicht nur für die Mitglieder der königlichen Familie. Das müssen Royal-Fans über das berühmteste Pferderennen Großbritanniens wissen!

Die königliche Prozession

Ohne die Royals kein Renntag in Ascot: Die königliche Prozession ist seit 1825 ein fester Bestandteil des Events in Berkshire. König Georg IV. (1762-1830) führte die Tradition ein, mit einer Pferdekutsche vom Schloss Windsor zur Rennbahn zu fahren. Eine royale Kutschenfahrt findet nach wie vor zu Beginn jedes Tages pünktlich um 14.00 Uhr statt, markiert durch das Hissen der königlichen Standarte.

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Die fünftägige Veranstaltung galt Jahrzehnte lang als das Lieblingsevent der verstorbenen Queen Elizabeth II. (1926-2022). Auch nach ihrem Tod gehört der Auftritt der hochrangigen Mitglieder der Königsfamilie zum Highlight der Veranstaltung. 2026 findet Royal Ascot vom 16. bis 20. Juni statt, das müssen Royal-Fans wissen.

Der Royal Enclosure

Der 1845 offiziell benannte Bereich Royal Enclosure ist nach wie vor der exklusivste Teil für Zuschauer an der Rennbahn und steht nur Mitgliedern und deren Gästen offen. Die Zulassung ist nach wie vor traditionsgebunden: Wer einen Antrag auf Aufnahme stellen will, muss laut der Ascot-Website von zwei berechtigten Mitgliedern gesponsert werden. Die Aufnahmegebühr beträgt 150 Pfund (etwa 170 Euro). Die Preise für ein Essen in der Royal Enclosure beginnen Medienberichten zufolge bei umgerechnet etwa 1.700 Euro.

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Die Greencoats

Die Greencoats gehören zu den ältesten zeremoniellen Ämtern in Ascot, sie sind seit 1744 auf der Rennbahn im Einsatz. Ursprünglich waren sie dafür zuständig, den Monarchen zu unterstützen und während der Veranstaltung für Ordnung zu sorgen.

Die Greencoats (übersetzt „Grünröcke”) sind eine traditionsreiche zeremonielle Wache bei der berühmten Pferderennveranstaltung Royal Ascot in Großbritannien.
Die Greencoats (übersetzt „Grünröcke”) sind eine traditionsreiche zeremonielle Wache bei der berühmten Pferderennveranstaltung Royal Ascot in Großbritannien.
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Heutzutage sind sie für die Begrüßung und Betreuung der Gäste zuständig. Ihre unverwechselbaren Samtuniformen wurden Gerüchten zufolge ursprünglich aus Stoffresten der Vorhänge von Schloss Windsor gefertigt.

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Hut- und Kleiderordnung bei Royal Ascot

Kein Besuch von Royal Ascot ohne Hut. Das Event hat strenge Kleidungsvorschriften. Kopfbedeckungen – vor allem der ikonische Zylinder – sind so zum Markenzeichen des Pferderennens geworden.

Hüte sind auch bei den Damen Pflicht und müssen einen Mindestdurchmesser von etwa zehn Zentimeter haben. Die Kleiderordnung für Ladys, die in der Royal Enclosure die Pferderennen verfolgen, sieht zudem Kleider oder Röcke vor, die das Knie bedecken. Miniröcke sind nicht erlaubt, Hosenanzüge sind dagegen gestattet. Bei den Oberteilen sind Schulterträger, die dünner als 2,5 Zentimeter sind, nicht erwünscht. Mit trägerlosen, schulterfreien oder Neckholder-Tops bekommen die Damen genauso wenig Zutritt wie mit durchsichtigen Stoffen oder wenn sie Dekolleté zeigen.

Die Herren tragen in der Royal Enclosure in Ascot Zylinder zum Frack oder Cutaway. Die Anzüge müssen schwarz, grau oder marineblau sein. Neben Hut sind auch Weste und Krawatte Pflicht. An den Füßen sind ausnahmslos schwarze, elegante Schuhe erlaubt, die Socken müssen zudem die Knöchel bedecken. (spot on news/dga)

Verwendete Quellen: spot on news