Skurrile Gewohnheiten und private VorliebenDie geheimen Seiten von Queen Elizabeth! Zehn überraschende Fun Facts, die kaum jemand kennt

Queen Elizabeth
Queen Elizabeth wäre am 21. April 2026 100 Jahre alt geworden

Queen Elizabeth (1926-2022) war weit mehr als eine Monarchin!
Sie war die dienstälteste Königin Großbritanniens, ein Symbol für Pflichtbewusstsein und Beständigkeit – und doch verbarg sich hinter der Fassade eine Frau voller Eigenheiten, Humor und überraschender Leidenschaften. Anlässlich ihres 100. Geburtstags am 21. April 2026 blicken wir auf die weniger bekannten Seiten der legendären Queen – und enthüllen royale Geheimnisse, die selbst eingefleischte Fans verblüffen dürften.

Die Queen hatte keinen Führerschein – und durfte trotzdem fahren

Kaum zu glauben: Queen Elizabeth besaß offiziell keinen Führerschein. Und doch saß sie regelmäßig selbst am Steuer. Als Monarchin war sie schlicht davon befreit, eine Fahrerlaubnis zu benötigen. Besonders auf ihren Landsitzen soll sie gern selbst gefahren sein – und dabei so manchen Gast überrascht haben. Und: Die Queen hatte zeitlebens auch keinen Reisepass. Da die Pässe im Namen der „Ihrer Majestät” ausgestellt wurden, war ein eigener Pass für die britische Königin nicht notwendig. Mit 116 bereisten Ländern galt die Queen übrigens als das am weitesten gereiste Staatsoberhaupt der Geschichte.

Ihre Liebe zu Corgis war legendär – aber auch etwas exzentrisch

Dass die Queen schon in jungen Jahren auf den Hund gekommen ist, ist kein großes Geheimnis. Seit den 1930ern gehörten Vierbeiner zur königlichen Familie. Über 30 Corgis begleiteten die Queen im Laufe ihres Lebens. Was viele nicht wissen: Sie ließ sogar eine eigene Hunderasse kreieren – die sogenannten „Dorgis“, eine Mischung aus Dackel und Corgi. Ein königlicher Zuchtversuch mit Kultstatus.

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Queen Elizabeth hatte keinen Schulabschluss

Queen Elizabeth und ihre jüngere Schwester, Prinzessin Margaret, wurden unter der Aufsicht ihrer Mutter und ihrer Gouvernante zu Hause unterrichtet. Die beiden Schwestern büffelten hauptsächlich Sprachen, Geschichte, Literatur und Musik. Queen Elizabeth war bekannt für ihr perfektes Französisch. Bei Staatsbesuchen verzichtete sie oft auf Dolmetscher – und beeindruckte mit akzentfreier Eleganz. Ein Talent, das sie schon früh entwickelte und zeitlebens pflegte.

Spitznamen? Ja – aber bitte diskret!

Im engsten Familienkreis wurde die Queen „Lilibet“ gerufen– ein Name, der aus ihrer Kindheit stammt, als sie „Elizabeth“ noch nicht richtig aussprechen konnte. Selbst als Erwachsene blieb dieser Kosename ein Zeichen tiefer Vertrautheit. Prinz Philip soll die Queen liebevoll „Sausage” (Würstchen) oder „Cabbage” (Kohlkopf) genannt haben. Gan-Gan war ein Spitzname, der von ihren Urenkeln, insbesondere Prinz George, verwendet wurde.

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Queen Elizabeth liebte einfache TV-Abende

Trotz Krone, Glanz und Glamour: Die Queen war ein Fan ganz normaler Fernsehabende. Ihr Geschmack umfasste eine Mischung aus leichter Unterhaltung, Krimis und klassischen Dramen. Serien und Quizshows gehörten zu ihren heimlichen Favoriten. So sollen unter anderem britische Seifenoper „Coronation Street” und die Science-Fiction-Serie „Doctor Who” zu ihren Lieblingssendungen gehört haben.

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Ihre Handtasche war ein geheimes Kommunikationsmittel

Die ikonische Handtasche war mehr als nur ein Accessoire: Mit bestimmten Gesten gab die Queen diskrete Signale an ihr Personal. Trug die Königin ihre Tasche in der linken Armbeuge, war alles okay. Wechselte sie auf rechts und drehte an ihrem Ehering, war ihr langweilig und das Gespräch sollte bald beendet werden. Übrigens soll die Queen mehr als 200 Handtaschen besessen haben.

Humor mit königlicher Note

Wer sie nur aus offiziellen Anlässen kannte, ahnte es kaum: Die Queen hatte einen trockenen, oft überraschenden Humor. Legendär ist ihr Auftritt mit James Bond-Darsteller Daniel Craig bei der Olympia-Eröffnung 2012 – ein Moment, der weltweit für Begeisterung sorgte. Und: Die Queen konnte angeblich das Geräusch eines landenden Concorde-Jets nachahmen.

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Queen Elizabeth zahlte freiwillig Steuern

Offiziell war sie von der Steuerpflicht befreit. Doch aus eigenem Antrieb begann die Queen in den 1990er-Jahren, freiwillig Einkommen- und Kapitalertragsteuer auf ihre privaten Einkünfte zu zahlen – ein Zeichen ihres Pflichtbewusstseins und ihrer Nähe zum Volk.

Ihre Lieblingsspeisen waren bodenständig

Keine extravaganten Gourmet-Menüs: Die Queen bevorzugte einfache Gerichte wie Fisch, Gemüse und gelegentlich ein Stück Schokolade. Knoblauch war am Hof unerwünscht. Zum Dessert durften für die Queen gern frische Erdbeeren aus Balmoral oder Pfirsiche aus Windsor aufgetischt werden. Und zu einem Lemon Drizzle Cake sagte die Königin, die sonst nicht als Naschkatze galt, niemals Nein.

Queen Elizabeth war Mechanikerin im Krieg

Reifen kaputt? Oder irgendwas am Motor? Gar kein Problem für Queen Elizabeth. Während des Zweiten Weltkriegs absolvierte die damals 19-jährige Prinzessin eine Ausbildung zur Automechanikerin und Lastwagenfahrerin. Eine Seite der Queen, die Stärke und Pragmatismus zeigte – lange bevor sie den Thron bestieg. Es ist allerdings nicht überliefert, ob sie jemals ihr Auto selbst repariert hat.

Verwendete Quellen: RTL, Discover Britain, BBC