Aktuell in U-Haft Er will Mama Mette-Marit beistehen! Marius Borg Høiby bittet um Haftentlassung ‒ vergeblich

Jetzt will auch Marius Borg Høiby seiner Mama beistehen!
Nachdem bekannt wurde, dass Prinzessin Mette-Marit auf der Liste für eine Spenderlunge steht, hat sich der 29-Jährige aus der U-Haft gemeldet. Dort wartet er aktuell auf das Urteil im Prozess wegen Vergewaltigungsvorwürfen. Mit seinem Anwalt stellte Marius einen Antrag auf Haftentlassung, um mit seiner Familie zusammen sein zu können. Doch die norwegische Staatsanwaltschaft lehnte Marius’ Antrag ab!
Marius Borg Høiby will aus dem Gefängnis raus
Der Gesundheitszustand von Prinzessin Mette-Marit hat sich dramatisch verschlechtert. Am Freitag (5. Juni) gab das norwegische Königshaus bekannt, dass die 52-Jährige auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gekommen ist. Wie lange es dauern kann, bis eine passende Spenderlunge gefunden ist, ist bislang nicht bekannt. Aber ihre Familie rückte schon in den vergangenen Tagen enger zusammen. Kronprinz Haakon verkürzte seine Auslandsreise nach Japan, um schneller wieder bei seiner Frau sein zu können. Und Tochter Ingrid Alexandra unterbrach extra ihr Studium in Sydney, um nach Hause zu fliegen.
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Einzig Marius Borg Høiby fehlt an der Seite seiner Mama. Der 29-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, nachdem er wegen 40 Anklagepunkten vor Gericht gestanden hatte. Das Urteil des Prozesses wird für den 15. Juni erwartet. Er habe nun jedoch beantragt, seine Untersuchungshaft gegen eine elektronische Fußfessel einzutauschen, damit er zu seiner kranken Mutter zurückkehren kann. Dies teilte sein Verteidiger dem norwegischen Sender TV 2 mit. Marius wolle dann wieder in seinem Haus auf dem Schlossgelände von Skaugum leben, wo auch seine Eltern wohnen.
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Auch vorheriger Antrag auf Freilassung scheiterte
Aber keine Chance. Die Entscheidung fiel schnell: Schon am Freitagnachmittag hieß es, dass Marius weiter in U-Haft bleiben muss. „Wir haben darüber entschieden und beschlossen, ihn nicht von Amts wegen freizulassen. Der Antrag wird daher zur weiteren Bearbeitung an das Osloer Amtsgericht weitergeleitet”, sagte die Staatsanwaltschaft. Marius darf auch nicht ins Krankenhaus, um Mette-Marit zu besuchen. Sein Verteidiger Petar Sekulic zeigt sich laut dem Bericht von der Absage überrascht und hofft, dass der Fall bereits am Samstag vor Gericht verhandelt werden kann.
Es ist nicht das erste Mal, dass Marius versucht, aus dem Gefängnis freizukommen. Bereits Anfang Mai stellte er einen Antrag auf Entlassung und eine Fußfessel. Damals begründete er in einer Stellungnahme die schlimmen Zustände hinter Gittern („Die Haft hat meine psychische Gesundheit beeinträchtigt“). Dieses Gesuch scheiterte allerdings vor dem Amtsgericht in Oslo. Begründet wurde die Entscheidung mit einer aus Sicht der Richter weiterhin „erheblichen Wiederholungsgefahr“.
Verwendete Quellen: TV 2, NRK



