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Positives Selbstbild stärken: Wie tragen Beauty-Tech und neue technologische Trends dazu bei?

Body Positivity ist eine Bewegung, die sich für die Akzeptanz und Liebe des eigenen Körpers einsetzt. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen. Menschen mit einem positiven Körperbild verfügen über ein positiveres Selbstwertgefühl, mehr Selbstakzeptanz und eine gesündere Einstellung zu Leben.

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Haben Sie auch schon einmal von der Body-Positivity gehört? Dabei handelt es sich um einen begrüßenswerten Trend, der Menschen Hilfe zur Selbsthilfe geben soll. Es gibt viele Frauen und Männer, die sich in ihrer eigenen Haut nicht wohlfühlen. Hier ein Kilo zu viel, dort ein neues Fältchen und irgendwie sieht das Make-up auch immer nur an anderen Personen wirklich gut aus. Wie entwickelt man ein positives Selbstbild?

Eine realistische Einschätzung ist und bleibt dabei aber wichtig. Body Positivity steht für die Fähigkeit, den eigenen Körper zu lieben und seine Makel nicht zu verurteilen. Es bedeutet aber nicht, ungesunde Körperkulturen wie starkes Übergewicht zu verherrlichen und einfach nur noch der Natur ihren Lauf zu lassen. Wer abnehmen möchte, sollte das auch heute noch tun. Dasselbe gilt für kleine Beauty-Eingriffe wie beispielsweise eine Oberlidstraffung: Wer mit seinen Schlupflidern hadert und sich damit unwohl fühlt, kann für sich entscheiden, eine Straffung durchführen zu lassen, um sich wohler mit seiner Augenpartie zu fühlen. Denn entscheidend ist vor allem das eigene Wohlbefinden! Es geht nicht darum, was Trends, Influencer oder andere Personen sagen. Das Ziel ist es, mit dem eigenen Körper und Selbstbild glücklich zu sein.

Die gesellschaftlichen Veränderungen durch Technologien, Social-Media und Co. haben dazu geführt, dass sich die Beauty-Branche verändert hat. Schauen wir uns doch einmal an, wie technologische Trends zum Wohlbefinden beitragen können und welche Rolle sie beim Thema Selbstliebe spielen.

Technik und Beauty: Wie gehört das denn eigentlich zusammen?

In einem Atemzug genannt, passen Technik und Beauty erstmal gar nicht zusammen. In den letzten Jahren hat sich die Tech-Beauty-Industrie aber rasant entwickelt. Dafür sind Technologien wie Augmented Reality, künstliche Intelligenz und die allgemeine Digitalisierung verantwortlich. 

Ein Paradebeispiel ist die Möglichkeit, Dinge im Internet auszuprobieren und dabei realistische Ergebnisse zu erhalten. Testen Sie Frisuren oder probieren Sie Make-up online, bevor Sie sich für den Kauf entscheiden. Es funktioniert ganz simpel. Sie geben ein paar Fakten von sich preis und schon ermittelt eine Software das zu Ihnen passende Make-up.

Mittlerweile existieren spezielle Beauty-Apps auf Basis von Augmented Reality, die noch viel mehr können. Sie brauchen keinen Schminkspiegel mehr und müssen auch nicht den unhygienischen Tester in der Drogerie ausprobieren. Stattdessen ermitteln Sie die passende Farbe zu Ihrem Typ, entweder per Computer oder noch einfacher am Smartphone.

Schon einmal von einer digitalen Hautanalyse gehört? Hierbei wird die Haut gescannt und auf Basis der Ergebnisse erhalten Sie personalisierte Empfehlungen für die passenden Pflegeprodukte. Aus Schönheitssicht ist es nämlich wirklich entscheidend, dass Ihre Kosmetik zu Ihnen passt.

Positives Selbstbild

Nach der Abnahme ist vor der Selbstverwirklichung

Wenn Sie mit Ihrem Körpergewicht hadern, ist die Entscheidung zu einer Veränderung nicht weit entfernt. Das Netz hilft weiter. Es gibt zahlreiche Programme zum Abnehmen im Internet, die Sie effektiv unterstützen. Aber reicht Schlanksein, wenn es mit der Selbstliebe noch nicht funktioniert hat? Viele Frauen und Männer träumen lange vom perfekten Körper und wenn sie ihre Abnehmziele dann erreicht haben, ist das Glück noch immer nicht greifbar.

Ein Grund ist das Selbstbild. Es gibt bereits Forschungen darüber, dass die eigene Selbstwahrnehmung und die Realität nicht immer zusammen passen. Die Waage zeigt Ihnen, dass Sie erfolgreich abgenommen haben, aber Sie sind noch immer nicht in der Lage, ein positiveres Selbstbild aufzubauen. Es braucht noch einen weiteren Schritt, um die Selbstliebe wirklich zu verbessern.

Auch jetzt kann Technologie zu Ihrem Helfer werden. Nutzen Sie Smartwatches oder Fitness-Tracker, um Ihre Erfolge zu visualisieren. Erfolg motiviert und die Abnahme war erst der Anfang. Wenn Ihre Uhr Sie für die täglichen 10.000 Schritte lobt oder Sie wieder eine Liegestütze mehr geschafft haben, fühlen Sie sich erfolgreicher und sind stolzer auf Ihre Leistungen.

Zudem gibt es immer mehr Coaching-Apps und Communitys, die sich auf die psychologische Komponente des Abnehmens und des Selbstbildes fokussieren. Es reicht eben einfach nicht, die Pfunde loszuwerden. Erst wenn Sie Ihren eigenen Stil finden und sich damit rundum wohlfühlen, gelingt es auch mit der liebevollen Beziehung zum eigenen „ich“.

Haben schlanke Menschen grundsätzlich ein besseres Selbstbild?

Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: Nein! Es gibt schlanke Menschen, die sich unwohl fühlen und Menschen mit ein paar Kilos mehr, die vor Selbstbewusstsein strotzen. Das Selbstbild ist von vielen Faktoren abhängig und das Gewicht ist nur einer davon. Entscheidend ist es, einen eigenen Stil zu entwickeln. 

Influencer, soziale Netzwerke und Werbungen leben uns vor, was gerade Trend ist. Viele Menschen machen Trends mit, obwohl sie ihnen gar nicht gefallen. Wenn plötzlich die Lieblings-Influencer alle im Leo-Print auftauchen, wird eben auch ein passender Pullover gekauft. Dass er eigentlich gar nicht dem eigenen Stil entspricht, wird vernachlässigt.

Ein Fehler! Menschen mit einem positiven Selbstbild müssen sich nicht von Trends leiten lassen, da sie einen Stil entwickelt haben, der zu ihnen passt. Aber das fällt gar nicht so einfach, zumal Beratungen immer subjektiver Natur sind.

Ein weiterer Punkt, wo technologische Hilfsmittel punkten können. Ein virtueller Stilberater oder eine Mode-App kann dabei helfen, Outfits für die eigene Persönlichkeit zu finden. Dabei wird nicht nach den aktuellsten Trends geschaut, sondern danach, was wirklich passt. Wenn Sie sich in Ihrem eigenen Look wohlfühlen, strahlen Sie automatisch mehr Selbstvertrauen aus. Dabei spielt auch die Kleidergröße nur eine untergeordnete Rolle.

Positives Selbstbild

Tipp: Nutzen Sie Social-Media als Inspiration. Zwar können perfekt inszenierte Bilder dazu führen, dass wir unseren Körper noch kritischer bewerten, es gibt aber auch gegenteilige Effekte. Mittlerweile gibt es viele Accounts, die bewusst auf Body Positivity setzen und zeigen, dass Schönheit nicht unbedingt Perfektion bedeutet. Machen Sie sich bewusst, dass nur dann ein positiver Einfluss entsteht, wenn Sie sich die richtigen Vorbilder suchen. Und vergleichen Sie sich nicht mit anderen, denn Sie sind einzigartig.

Warum Selbstliebe nicht vom Aussehen abhängt

Am Ende aller Tage ist die Liebe zum eigenen Körper nur ein Teilaspekt der Selbstliebe. Ein gutes Verhältnis zu sich zu haben heißt auch, die eigene Persönlichkeit, Fähigkeiten und Schwächen zu akzeptieren. Abnehmen allein reicht nicht, um aus einer „grauen Maus“ plötzlich eine „Wildkatze“ zu machen. Eine solche Entwicklung kommt von innen.

Setzen Sie daher nicht nur auf Apps zum Kalorientracking, sondern denken Sie auch an technologische Hilfsmittel zur Persönlichkeitsentwicklung. Diese helfen Ihnen, Denkmuster zu hinterfragen und neue, positive Routinen zu etablieren. Ihr Verhältnis zum eigenen „ich“ wird maßgeblich davon mitbestimmt, welches Mindset bei Ihnen an der Tagesordnung ist.