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Syrien-Konflikt

Der Bürgerkrieg in Syrien begann 2011 mit Protesten der Bevölkerung gegen das diktatorische Regime des Staatspräsidenten Assad.

Syrien-Konflikt picture alliance / AA

Der Syrien-Konflikt ist ein andauernder Bürgerkrieg im Nahen Osten, der seinen Ursprung in Protesten gegen die syrische Regierung im Jahr 2011 hat.

Der Staatspräsident Syriens, Baschar al-Assad, übernahm im Jahr 2000 das Amt von seinem Vater Hafiz al-Assad. Da er das Land säkular und über weite Strecken autoritär führte, kam es 2011 in Folge des 'Arabischen Frühlings‘ auch in Syrien zu Protesten. Mit der Zeit entwickelten sich diese Proteste zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Viele bewaffnete Gruppen und Milizen kämpften um die Vorherrschaft im Land. Aus der anfangs politischen Auseinandersetzung wurde zunehmend ein religiöser und ethnischer Krieg.

Der syrische Präsident Assad gehört der religiösen Minderheit der Alawiten an, während der Großteil der Bevölkerung sunnitische Muslime sind. Wenngleich die Regierung auch von Teilen der Sunniten unterstützt wird, befinden sich in der Opposition nahezu keine Angehörige der syrischen Christen, Drusen und Alawiten. Darüber hinaus werden die Opposition vom sunnitischen Saudi-Arabien und die Regierung vom schiitischen Iran unterstützt.

Der Syrien-Konflikt sorgte für eine rasche Ausbreitung terroristischer Gruppen im Nahen Osten. Die bekannteste darunter ist der sogenannte Islamische Staat, der weite Teile des Landes seiner Herrschaft unterworfen hatte. Rund vier Millionen Syrer mussten aufgrund des Krieges ihr Heimatland verlassen (Stand 2015). Von 2011 bis zum Frühjahr 2016 gab es insgesamt über 270.000 Todesopfer.

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