Norwegisches Königshaus

Das norwegische Königshaus prägt seit Generationen die staatliche Repräsentation des Landes. Nach dem Tod von König Harald V. am 28. August 2026 folgte ihm sein Sohn Haakon unmittelbar als König von Norwegen nach. Zur Königsfamilie gehören unter anderem Mette-Marit, Thronfolgerin Ingrid Alexandra, Prinz Sverre Magnus, Königin Sonja und Prinzessin Märtha Louise. Das Königshaus übernimmt vor allem repräsentative und zeremonielle Aufgaben und vertritt Norwegen im In- und Ausland.
Norwegisches Königshaus: Haakon, Mette-Marit und die Familie
Haakon und Mette-Marit heirateten 2001 im Osloer Dom. Gemeinsam haben sie die Kinder Ingrid Alexandra und Sverre Magnus. Mette-Marit brachte außerdem ihren Sohn Marius Borg Høiby aus einer früheren Beziehung in die Familie; er gehört nicht zum Königshaus und übernimmt keine offiziellen royalen Aufgaben. Haakons ältere Schwester Prinzessin Märtha Louise ist Teil der Königsfamilie, vertritt das Königshaus seit 2022 aber nicht mehr offiziell.
Thronwechsel nach dem Tod von König Harald V.
Harald V. bestieg 1991 den norwegischen Thron und blieb bis zu seinem Tod im Amt. Mit seinem Tod im August 2026 ging die Krone unmittelbar auf Haakon über. Ingrid Alexandra ist damit Thronfolgerin, hinter ihr folgt ihr Bruder Sverre Magnus. Für ihre Generation gilt die 1990 geänderte Thronfolgeregel, nach der das ältere Kind unabhängig vom Geschlecht Vorrang hat.
Welche Rolle hat die Monarchie in Norwegen?
Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie. Der König ist Staatsoberhaupt, seine Aufgaben sind überwiegend repräsentativ und zeremoniell. Er eröffnet unter anderem das Storting, steht dem Staatsrat vor und übernimmt Staatsbesuche. Die politische Macht liegt bei den gewählten Verfassungsorganen.


