Treffen mit Pejcinovic geplantJürgen Klopp macht Ernst: Er will DIESEN VfB-Youngster!

Noch ist Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer vor allem mit Kommunikation beschäftigt, das Fußballerische kommt erst in einigen Wochen. Doch vor dem Auftakt in der Fußball-Bundesliga eröffnet er, was er mit dem DFB-Team plant - und auch mit wem.
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat offensichtlich Pläne mit dem neuen Stuttgarter Torjäger Dzenan Pejcinovic. „Er weiß das jetzt, weil ich gesagt habe: Wenn ich Montag in Stuttgart bin, treffen wir uns“, sagte Klopp vor dem Bundesliga-Auftaktspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB am Abend bei Sat.1. Pejcinovic hat alle U-Mannschaften des DFB durchlaufen und zuletzt sieben Spiele in der U21 bestritten.
Pejcinovic könnte beim DFB-Team eine offene Planstelle füllen. Dort fehlte auch bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein hochgewachsener kantiger Mittelstürmer. Zuvor fühlten Niclas Füllkrug oder Tim Kleindienst diese Rolle unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann aus, beide suchten in den vergangenen Monaten aber ihre Form, auch wegen Verletzungen. Der 21-jährige Pejcinovic erfüllt dagegen das Anforderungsprofil eines „echten Neuners“. Er wechselte im Sommer für rund 25 Millionen Euro aus Wolfsburg nach Stuttgart.
Klopp ist nun seit zwei Wochen offiziell im Amt. Bei Sky ergänzte er, es gehe gerade sehr viel ums Kennenlernen. Bisher bereite ihm aber alles Spaß. „Ich habe den besten Job der Welt, ich habe noch kein Spiel verloren“, sagte er. Der neue Bundestrainer habe bereits mit vielen Spielern gesprochen, unter anderem mit Florian Wirtz. Am Sonntag wolle er sich beim Training des FC Bayern unter anderem mit Jamal Musiala treffen, dem er bereits eine Sprachnachricht geschickt habe. Am Nachmittag will Klopp dann in Augsburg das Spiel des FCA gegen Schalke 04 verfolgen.
Den bereits kontaktierten Spielern habe er eine „Botschaft“ übermittelt, sagte Klopp, „und die Botschaft, um die es da geht, ist einfach: dass wir vieles intensiver gestalten wollen. Da sind sich aber auch alle einig. Es ist ja wirklich so: Besser spielen sollte möglich sein, und dafür muss jeder ein bisschen mehr machen.“ Es gehe im internationalen Vergleich auch nicht darum, „dass wir die besten Talente der Welt haben“, ergänzte Klopp bei Sky. „Es geht darum, dass es für den Gegner wahnsinnig schwer ist, gegen uns zu spielen. Damit müssen wir jetzt anfangen.“
Der Bundestrainer ahnt auch, dass er unter Erwartungsdruck steht. „Wir haben ganz viel vor beim DFB, aber wir wissen, wir können uns Zeit nur kaufen über Ergebnisse, also über Fortschritte.“ Er könne erzählen, was er wolle, „aber wenn wir am Ende die Spiele verlieren, dann habe ich auch nicht so wahnsinnig viel Zeit“.
Seinen ersten Kader wird Klopp am 17. September nominieren. Mit diesem geht er in die Spiele der Nations League in den Niederlanden (24. September), gegen Griechenland in Augsburg (27. September), gegen Serbien in München (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober).
Verwendete Quellen: ses/sid



