Serie rückt Aufklärung und Prävention in den FokusNeue Bulimie-Storyline bei GZSZ! Iris Mareike Steen hat großen Respekt
Lilly durchlebt im Kiez gerade schlechte Zeiten!
GZSZ greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Wie es zu Lillys Rückfall kommt, gibt es schon jetzt in unserem Spoiler-Video zu sehen. Im Interview verraten Iris Mareike Steen und die Serien-Macher, warum ihnen das Thema so sehr am Herzen liegt.
Lilly rutscht bei GZSZ wieder in alte Verhaltensmuster
Für eine verantwortungsvolle und realitätsnahe Umsetzung hat die Produktion erneut mit Dick & Dünn e. V. Beratungszentrum bei Ess-Störungen in Berlin zusammengearbeitet. Begleitend zur Ausstrahlung macht GZSZ bundesweit in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

Was genau passiert mit Lilly bei GZSZ? Lilly, gespielt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.
Lese-Tipp: So geriet Lilly 2013 bei GZSZ in die Bulimie

Iris Mareike Steen ist es wichtig, „dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen”!
Iris Mareike dazu: „Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren in extremen Situationen wieder auftreten können.“
Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt die Schauspielerin: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauer:innen. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten sich danach Hilfe gesucht. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“

Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Der erste Rückfall hat beim Dreh alte Erinnerungen wachgerufen. Umso wichtiger ist es mir, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“
Zu sehen gibt es Lillys Rückfall am Dienstag, den 3. Februar um 19.40 Uhr bei RTL. Bereits jetzt steht die Folge zum Streamen auf RTL+ bereit.
„Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können!”
Nicht nur Schauspielerin Iris Mareike Steen liegt das Thema Aufklärung besonders am Herzen, sondern auch den Serien-Machern. Christiane Ghosh, RTL Executive Producerin dazu: „Essstörungen sind noch immer stark tabuisiert. Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können – und wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.“
Dem kann sich auch Katja Bäuerle, Produzentin GZSZ (UFA Serial Drama) nur anschließen: „Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauer:innen erreicht. Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn e. V. und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“
Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit erklärt: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“
Über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen.
Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen:
Informationen und Hilfsangebote: https://essstoerungen.bioeg.de
Kostenfreie Broschüren und Materialien: https://shop.bioeg.de/themen/psychische-gesundheit/psychische-belastungen-und-erkrankungen/
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„Gute Zeiten, schlechte Zeiten” schon vorab sehen
Auf RTL+ erscheinen neue GZSZ-Folgen übrigens schon eine Woche vor TV-Ausstrahlung. Hier seid ihr immer auf dem allerneuesten Stand! (rgä)
Verwendete Quellen: RTL














