Mit Licht-Installationen in mehreren StädtenOlympia in NRW? Ministerpräsident Wüst (CDU) startet Kampagne
Sie gehören zu den größten und wichtigsten Sportevents: die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele! Die könnten bald in NRW stattfinden. NRw-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) pusht die Bewerbung mit einer Kampagne.
So sieht die Olympia Kampagne in NRW aus
Auf die Plätze, fertig, Olympia! Das ist das Motto in Düsseldorf, Dortmund, Essen und Köln am Montagabend (19.01.), denn in diesen Städten waren Licht-Installationen zu sehen. Dafür hat Paralympics-Star Markus Rehm symbolisch den Startknopf zeitgleich vor der Lanxess-Arena der Domstadt gedrückt. Mit dabei war der NRW-Ministerpräsident, denn Hendrik Wüst will, die olympischen und paralympischen Spiele in die Rhein-Ruhr-Region holen: 2036, 2040 oder 2044. Dafür startet er eine Kampagne. Im Scheinwerferlicht dabei steht Köln. In der Domstadt soll das Leichtathletik -Stadion entstehen und das olympische sowie paralympische Dorf. Danach sollen daraus Wohnungen werden. Aber nicht nur Nordrhein-Westfalen steht in den Startlöchern, auch München, Berlin und Hamburg sind im Rennen. Rückenwind für NRW gibt es von Promis – aus Sport und Politik wie zum Beispiel Ex-Bundesminister Peer Steinbrück (SPD) und Olympia-Ikone Isabell Werth.
Im Video: Schalte zu RTL WEST Reporter Daniel Pfaender
Kritik an Olympia-Bewerbung
An der Olympia-Bewerbung gibt es aber auch Kritik: Das Mega-Event kostet Milliarden Steuergelder. Gerade in Köln sind viele Straßen, Schulen und Schwimmbäder marode, sagt Helmut Röscheisen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Außerdem schade es der Umwelt, so Röscheisen. Dazu kommt: Das Sportereignis bringt wirtschaftlich nur einen geringen Ertrag laut Institut der deutschen Wirtschaft. Am 19. April können betroffene Bürger selbst abstimmen: Rund vier Millionen aus 17 beteiligten Kommunen per Briefwahl.
































































