Ausstellung von Erinnerungsstücken einer SanitäterinDeutsche ist in der Ukraine gefallen – Erinnerungsstücke jetzt in Bonn
Eine junge Frau hätte mit ihrem Mann ein ganz normales Leben in Deutschland führen können. Doch als der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine beginnt, trifft sie eine mutige Entscheidung: Sie will vor Ort helfen. Ihr Einsatz endet tragisch – sie verliert ihr Leben. Einige ihrer persönlichen Gegenstände sind nun in Bonn zu sehen.
Deutsche hat verletzte Soldaten versorgt
Freiheit für Europa: Dieser Wunsch trieb Savita Wagner an. Ab Mittwoch (11.02.) können Menschen im Haus der Geschichte der jungen Frau ein bisschen näher kommen. Die Deutsche riskierte als Sanitäterin in Schützengräben der Ukraine ihr Leben, um verletzten Soldaten zu helfen. Vor gut zwei Jahren bekommt ihre Mutter Ursula Wagner den Anruf, dass ihre Tochter im Krieg gefallen ist. Nun schenkte die 72-Jährige zusammen mit ihrem Schwiegersohn dem Bonner Museum Erinnerungsstücke von Savita. Bis zuletzt wusste Ursula Wagner nicht, dass sich ihr Kind dem Militär angeschlossen hatte. Die Rentnerin berichtet: „Sie hat mir erzählt, sie ist in einer kleinen Arztpraxis, die früher eine Bücherei war und behandelt dort Soldaten. Auch Soldaten haben mal Rücken, sagte sie mir. Und da war ich dann erst mal beruhigt.“
Sanitäterin schreibt Tagebuch über Kriegserlebnisse
Savita führte in Deutschland mit ihrem Mann Karl ein gutes Leben. Sie studierte Mathematik. Dennoch gab sie alles freiwillig auf, weil sie die Ukrainer unterstützen wollte. Nur wenige Wochen nach dem russischen Angriff reiste sie ins Kriegsgebiet. Dort lebte die junge Frau bei einem älteren Mann. Strom oder heißes Wasser gab es nicht. Ein Zauberwürfel half Savita die langen Wartezeiten zu überbrücken. Außerdem schrieb sie Tagebuch. Im April veröffentlicht es ein Verlag. Mehr über die junge Frau erfahrt ihr im Video!


































