Gesunde Alternativen im CheckÜber 100 Gramm! So viel Zucker steckt in Cola, Säften & Co.

Spoiler vorweg: Wir essen jedes Jahr unfassbar viel Zucker – oft, ohne es zu merken.
Cola, Orangensaft, Eistee, Frühstückscerealien, „nur schnell ein Snack“. Zack – das Tageslimit gesprengt. Wir schauen uns an, wo Zuckerfallen lauern, wie viel Zucker eigentlich okay wäre und wie wir clever gegensteuern können, ohne auf Genuss zu verzichten.
Wie viel Zucker essen wir eigentlich?
Kurzfassung: zu viel. Laut Daten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 33 Kilogramm Zucker pro Jahr. Empfohlen wären maximal 25 Gramm Zucker pro Tag – das sind etwa sechs Teelöffel. Viele von uns kommen locker auf das Zwei- bis Dreifache. Und das oft schon vor dem Mittagessen.
Süße Snacks, Spaßgetränke oder Gebäckstück sind auch bei einer kalorienbewussten Ernährung ok. Aber am besten nur in Maßen. Wer noch in der Diät steckt oder auf ein Kaloriendefizit achtet, befriedigt mit zuckerfreien Süßigkeiten den Appetit – und das mit wenigen Kalorien. Trotzdem: Zu viel Süßstoff kann auch ungesund sein und zu Magen-Darm-Problemen führen. Besser ist es immer, maßvoll zu naschen oder natürliche Snacks wie (Trocken-)Obst zu wählen.
Die größten Zuckerfallen im Alltag
Das Gemeine: Zucker versteckt sich dort, wo wir ihn nicht erwarten.
1 Glas Cola (250 ml): rund 27 g Zucker
1 Glas Orangensaft: ca. 20 bis 22 g
Fertiger Eistee: oft 20 g und mehr
Knuspermüsli: je nach Sorte bis zu 25 g pro Portion
Heißt: Ein Getränk reicht oft schon, um das Tagespensum zu sprengen. Ohne, dass es wirklich satt macht.
Lese-Tipp: Das sind die besten Alternativen zu süßen Kalorienbomben
Zucker sparen, ohne Spaß zu verlieren
Der Trick ist nicht Verbot, sondern Tausch. Produkte, die deutlich weniger oder keinen Zucker enthalten, aber trotzdem nach etwas schmecken. Genau hier wird’s spannend. Was viele unterschätzen: Der Geschmackssinn passt sich an. Nach ein paar Wochen schmeckt vieles plötzlich „zu süß“.
Zitroniger Frischekick ohne Zucker
Eistee lieben wir, den Zucker darin eher nicht. Vom Zitronen-Sirup des Herstellers Ahead* reichen ein paar Tropfen für Wasser, Soda oder auch Joghurt. Der Geschmack: frisch, zitronig, leicht herb. Der Zuckergehalt: null.
Zuckerfrei
Kalorienfrei
Vegan
1 Flasche reicht für 6 bis 8 l
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Tipp: Wer nicht auf den typischen Geschmack von Cola verzichten möchte, kann auch zu diesen Trinkwürfelchen von Waterdrop* greifen – ebenfalls kalorienfrei und ohne Zucker:
Frühstück, aber smarter
Knusprig, schokoladig, Kindheits-Vibes – nur eben anders. Diese Cereals von Ahead Nutritions* kommen laut Hersteller mit 85 Prozent weniger Zucker aus. Eine Portion (30 Gramm) enthält gerade einmal zwei Gramm Zucker. Dafür wird ordentlich Crunch und eine cremige Haselnussfüllung versprochen.
Low Sugar Cereal
Ballaststoffquelle
Laut Hersteller viel Geschmack, wenig Zucker
Nusscreme ohne Zuckerbombe
Haselnuss-Nougat, aber neu gedacht. Laut Hersteller enthält Crazy Hazel* 80 Prozent weniger Zucker – pro Portion (15 Gramm) nur 1,7 Gramm Zucker. Cremig, intensiv nussig, ohne zugesetzten Zucker. Schmeckt laut Kundenmeinungen auf dem Brot, zu Obst oder direkt vom Löffel.
Ohne Zuckerzusatz
Ballaststoffquelle
Vielseitig einsetzbar
Tipp: Wer die Extraportion Proteine sucht, kann auch zu diesem Aufstrich greifen:
Süßes Finale ohne schlechtes Gewissen
Saure Apfelringe* waren früher Kult. Diese Variante bringt das Gefühl zurück – laut Hersteller mit 97 Prozent weniger Zucker. Pro Portion (15 Gramm) nur 0,7 Gramm Zucker und 58 Prozent weniger Kalorien.
Zuckerarm
Hoher Ballaststoffgehalt
Nostalgie-Alarm
Ebenfalls als zuckerfrei werden folgenden Süßigkeiten ausgelobt – Amazons Tipp findet ihr hier:
Fazit: Weniger Zucker fühlt sich besser an
Niemand muss perfekt essen. Aber ein bisschen bewusster trinken und snacken macht einen riesigen Unterschied im Alltag. Wer weiß, wo Zucker steckt – und wo nicht –, hat die Kontrolle zurück. Und der Genuss? Der bleibt. Versprochen.
Verwendete Quellen: vzhh.de, gesundheitswelt.allianz.de, dge.de, eigene RTL-Recherche
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