Zuckerreduziertes NaschenDas sind die besten Alternativen zu süßen Kalorienbomben

Frau nascht Süßigkeiten.
So geht Naschen auch mit weniger Zucker.
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Gesundes Naschen? Das geht!
Mit den richtigen Süßigkeiten wird der Appetit auch mit wenig Kalorien befriedigt. Ob Fitness-Goal, Diät oder Neujahrsvorsatz: Es kann sich lohnen, den Zuckerkonsum zu reduzieren. Immerhin kann zu viel Zucker einige Krankheiten begünstigen, zu Energielöchern führen und das Körpergewicht erhöhen. Naschkatzen müssen deshalb aber nicht auf alles Leckere verzichten, immerhin verhindert zu doller Verzicht oft langfristigen Erfolg. Das Motto ist: Kaloriensparend naschen – mit diesen Alternativen zu Kalorienbomben gelingt es.

Schokolade schmeckt auch mit weniger Zucker

Auf Schokolade möchte fast niemand verzichten, immerhin gehört der Naschkram zu den Lieblingssüßigkeiten der Deutschen. Gerade ein Schokoriegel ist an der Kasse schnell eingepackt und ohne großes Überlegen vernascht – die Kalorien und der Zuckergehalt sind direkt vergessen, die Kalorienzufuhr steigt. Deshalb setzen einige Anbieter jetzt auf Schokoladen-Snacks mit weniger Industriezucker, stattdessen wird mit Süßstoff oder natürlichen Mitteln gesüßt.

  • Ahead Schokoriegel-Probierpaket

  • Bis zu 90 Prozent weniger Zucker laut Hersteller, stattdessen mit Süßungsmitteln wie Erythrit und Isomalt

  • Geschmacksrichtungen: Salted Peanut Caramel, Crunchy Nougat, Hazelnut Cacao, Coconut Almond, Hazelnut Crunch

  • Waffelriegel mit Pistazien-Creme

  • Pro Riegel: 2,1 Gramm Zucker

  • 12 Riegel im Paket

  • Zartbitter-Schokolade mit Erythrit

  • Mit Mandel und Meersalz

  • 1,5 Gramm Zucker pro Tafel

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Warum es Vorteile hat, zuckerfrei zu naschen

Von zahlreichen Expertinnen und Experten wird ein bewusster – und reduzierter – Zuckerkonsum empfohlen. So hat etwa die Weltgesundheitsorganisation 2015 empfohlen, die Aufnahme von freiem Zucker auf zehn Energieprozent bei Erwachsenen zu reduzieren. Das wären bei einem durchschnittlichen Erwachsenen mit einer Kalorienzufuhr von 2.000 Kalorien pro Tag 50 Gramm Zucker. Dem entsprechen circa zehn Teelöffeln Zucker oder 14 Stück Würfelzucker. Inbegriffen sind Industrie-, Trauben-, Frucht- und Malzzucker sowie Zucker aus Honig oder Sirup.

Jedoch hat das Statistische Bundesamt beispielsweise im Jahr 2023 einen durchschnittlichen Tageszuckerkonsum pro Kopf von 38 Würfelzucker in Deutschland dokumentiert. Ein Stück Schokolade hier, ein Glas Limo da und schon steigt der Zuckerkonsum über die empfohlene Grenze. Zuckerfreie Snacks und natürliche Süßigkeiten ohne zugesetzten Zucker können helfen, den übermäßigen Verzehr zu zügeln.

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Zuckerreduzierte Alternativen für Weingummi-Fans

Neben Schokolade steht Weingummi bei Naschkatzen hoch im Kurs. Aufgrund des hohen Zuckergehalts sind diese meist kalorienreich und nicht gerade gesund, beispielsweise können sie den Zähnen schaden. Richtig praktisch für eine gesündere Ernährung sind deshalb Alternativen, die den Appetit stillen, aber weniger Industriezucker enthalten.

  • Zuckerarmes Weingummi mit Süßungsmitteln

  • Unter 1,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm (leichte Variation nach Sorte)

  • Sorten: Fluffy Hearts, Sour Cherries, Cola Bottles und Sweet Peaches

  • Zuckerfreies Weingummi mit Süßungsmittel

  • Zugesetztes Q10, Aloe Vera und Biotin

  • Vegan

  • Insta-Hype: aromatisierte Datteln von True Dates

  • Ohne zugesetzten Zucker oder Süßstoff

  • Topseller bei Amazon

Kalorienbewusst Gebäck genießen

Wer Kalorien sparen möchte, muss nicht gänzlich auf süßes Gebäck verzichten. Am besten gelingen kalorienarme Snacks aus der eigenen Küche, denn dort können Zucker- und Fettgehalt selbst kontrolliert werden. Bei den Lieblingsrezepten kann Industriezucker auch einfach mit Süßstoff oder Fruchtsüße ersetzt werden. Vor allem die meisten Kuchenrezepte kommen einfach auch mit deutlich weniger Zucker als angegeben aus. Ideen für gesünderes Backen liefern Rezepte im Internet oder Backbücher.

  • Backbuch mit klassischen Rezepten gesünder gemacht

  • Für Blechkuchen, Muffins und mehr

  • Tipps für gesunde Alternativzutaten

Wenn es schnell gehen soll, kann es sich lohnen, kalorienreduzierte Snacks zur Hand zu haben. Sonst wird im Eifer des Appetits doch wieder zu den Kalorienbomben gegriffen.

  • Zuckerfreie Doppelkekse

  • Gesüßt mit Maltit

  • Verfügbare Sorten: Cookies and Cream, Cocoa Cream

  • True Dates Cookie Dough Geschmack

  • Ohne zugesetzten Zucker oder Süßstoff

  • Vegan und glutenfrei

Tipp: Zuckerfreie Spaßgetränke

Ein Glas Limo ist schnell ausgetrunken – aber in Limonaden und Fruchtsäften stecken viele Zucker-Kalorien. Wer auf geschmackvolle Spaßgetränke nicht verzichten möchte, spart sich die Kalorien mit einem zuckerfreien Sirup.

Lese-Tipp: Das sind die Vor- und Nachteile von Süßstoff

Fazit: Naschen geht auch kalorienreduziert

Süße Snacks, Spaßgetränke oder Gebäckstück sind auch bei einer kalorienbewussten Ernährung ok. Aber am besten nur in Maßen. Wer noch in der Diät steckt oder auf ein Kaloriendefizit achtet, befriedigt mit zuckerfreien Süßigkeiten den Appetit – und das mit wenigen Kalorien. Trotzdem: Zu viel Süßstoff kann auch ungesund sein und zu Magen-Darm-Problemen führen. Besser ist es immer, maßvoll zu naschen oder natürliche Snacks wie (Trocken-)Obst zu wählen.

Genutzte Quellen: AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Destatis – Statistisches Bundesamt

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