Gesunde Alternativen im CheckÜbe 100 Gramm! So viel Zucker steckt in Cola, Säften und Co.

Cola, Saft oder Eistee: Ein Blick aufs Etikett zeigt, wie schnell das tägliche Zuckerlimit erreicht ist.
Cola, Saft oder Eistee: Ein Blick aufs Etikett zeigt, wie schnell das tägliche Zuckerlimit erreicht ist.
gettyimages.de/Peter Dazeley

Spoiler vorweg: Wir essen jedes Jahr unfassbar viel Zucker – oft, ohne es zu merken.
Cola, Orangensaft, Eistee, Frühstückscerealien, „nur schnell ein Snack“. Zack – das Tageslimit gesprengt. Wir schauen uns an, wo Zucker wirklich lauert, wie viel eigentlich okay wäre und wie wir clever gegensteuern können, ohne auf Genuss zu verzichten.

Wie viel Zucker essen wir eigentlich?

Kurzfassung: zu viel. Laut Daten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 33 Kilogramm Zucker pro Jahr. Empfohlen wären maximal 25 Gramm Zucker pro Tag – das sind etwa sechs Teelöffel. Viele von uns kommen locker auf das Zwei- bis Dreifache. Und das oft schon vor dem Mittagessen.

Die größten Zuckerfallen im Alltag

Das Gemeine: Zucker versteckt sich dort, wo wir ihn nicht erwarten.

  • 1 Glas Cola (250 ml): rund 27 g Zucker

  • 1 Glas Orangensaft: ca. 20 bis 22 g

  • Fertiger Eistee: oft 20 g und mehr

  • Knuspermüsli: je nach Sorte bis zu 25 g pro Portion

Heißt: Ein Getränk reicht oft schon, um das Tagespensum zu sprengen. Ohne, dass es wirklich satt macht.

Lese-Tipp: Das sind die besten Alternativen zu süßen Kalorienbomben

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Zucker sparen, ohne Spaß zu verlieren

Der Trick ist nicht Verbot, sondern Tausch. Produkte, die deutlich weniger oder keinen Zucker enthalten, aber trotzdem nach etwas schmecken. Genau hier wird’s spannend.

Was viele unterschätzen: Der Geschmackssinn passt sich an. Nach ein paar Wochen schmeckt vieles plötzlich „zu süß“.

Zitroniger Frischekick ohne Zucker

Eistee lieben wir, den Zucker darin eher nicht. Dieser Zitronen-Sirup setzt genau da an. Laut Hersteller Ahead* reichen ein paar Tropfen für Wasser, Soda oder auch Joghurt. Der Geschmack: frisch, zitronig, leicht herb. Der Zucker: null.

  • Zuckerfrei

  • Kalorienfrei

  • Vegan

  • 1 Flasche reicht für 6 bis 8 l

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Tipp: Wer nicht auf den typischen Geschmack von Cola verzichten möchte, kann auch zu diesen Trinkwürfelchen von Waterdrop* greifen – ebenfalls kalorienfrei und ohne Zucker:

Frühstück, aber smarter

Knusprig, schokoladig, Kindheits-Vibes – nur eben anders. Diese Cereals von Ahead Nutritions* kommen laut Hersteller mit 85 Prozent weniger Zucker aus. Eine Portion (30 Gramm) enthält gerade mal zwei Gramm Zucker. Dafür wird ordentlich Crunch und eine cremige Haselnussfüllung versprochen.

  • Low Sugar Cereal

  • Ballaststoffquelle

  • Laut Hersteller viel Geschmack, wenig Zucker

Nusscreme ohne Zuckerbombe

Haselnuss-Nougat, aber neu gedacht. Laut Hersteller enthält Crazy Hazel* 80 Prozent weniger Zucker – pro Portion (15 Gramm) nur 1,7 Gramm Zucker. Cremig, intensiv nussig, ohne zugesetzten Zucker. Schmeckt laut Kundenmeinungen auf dem Brot, zu Obst oder direkt vom Löffel.

  • Ohne Zuckerzusatz

  • Ballaststoffquelle

  • Vielseitig einsetzbar

Tipp: Wer die Extraportion Proteine sucht, kann auch zu diesem Aufstrich greifen:

Süßes Finale ohne schlechtes Gewissen

Saure Apfelringe* waren früher Kult. Diese Variante bringt das Gefühl zurück – laut Hersteller mit 97 Prozent weniger Zucker. Pro Portion (15 Gramm) nur 0,7 Gramm Zucker und 58 Prozent weniger Kalorien.

  • Zuckerarm

  • Hoher Ballaststoffgehalt

  • Nostalgie-Alarm

Ebenfalls als zuckerfrei werden folgenden Süßigkeiten ausgelobt – Amazons Tipp findet ihr hier:

Fazit: Weniger Zucker fühlt sich besser an

Niemand muss perfekt essen. Aber ein bisschen bewusster trinken und snacken macht einen riesigen Unterschied im Alltag. Wer weiß, wo Zucker steckt – und wo nicht –, hat die Kontrolle zurück. Und der Genuss? Der bleibt. Versprochen.

Verwendete Quellen: vzhh.de, gesundheitswelt.allianz.de, dge.de, eigene RTL-Recherche

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