Unglück bei Kita-Ausflug in NRWJunge (3) stirbt nach Sturz in Sieg – fast eine Woche lang kämpfte er um sein Leben

Betreuer haben das Kind aus dem Wasser der Sieg gezogen.
Betreuer haben das Kind aus dem Wasser der Sieg gezogen.
Berthold Stamm/dpa

Traurige Gewissheit nach Tagen der Hoffnung.
Der dreijährige Junge, der bei einem Kita-Ausflug in die Sieg gestürzt war, ist gestorben. Seit dem Unglück lag das Kind im Koma. Jetzt ist klar: Die Ärzte konnten es nicht retten.

Kind verschwindet plötzlich beim Spielen

Der Unfall passiert am 17. März in Siegen. Eine Kita-Gruppe ist gemeinsam unterwegs, die Kinder spielen unter Aufsicht mehrerer Betreuer am Wasser. Insgesamt acht Aufsichtspersonen begleiteten die 46 Kinder, wie das Deutsche Rote Kreuz als Träger der Einrichtung berichtet hatte. Dann fällt auf: Der Dreijährige fehlt. Die Betreuer suchen sofort, finden das Kind wenig später im Fluss Sieg und holen es aus dem Wasser.

Rettungskräfte reanimieren den Jungen noch vor Ort. Er wird anschließend in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Bereits kurz nach dem Unglück erklärte die Polizei, es gebe „keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat“. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfall aus.

Am Freitag (20. März) hatte die Polizei zunächst mitgeteilt, der Junge schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. Diese Information wurde allerdings noch am selben Tag korrigiert.

Junge stirbt im Krankenhaus

Fast eine Woche lang hoffen alle Beteiligten. Doch der Zustand des Kindes bleibt kritisch. Am Montag (23. März) dann die traurige Nachricht: Der Dreijährige stirbt in den frühen Nachmittagsstunden im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilt.

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Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist weiterhin unklar. „Die Ermittlungen zu den Geschehensabläufen vom Unglückstag laufen ununterbrochen weiter“, heißt es von den Beamten. Neue Details gebe es wegen der laufenden Ermittlungen aktuell nicht. (nha)

Verwendete Quellen: dpa, Polizei Siegen