Silvester-Drama in der Schweiz im Live-TickerTrotz Strafverfahren – Betreiber der Bar „Le Constellation” weiter auf freiem Fuß
Es gibt noch so viele offene Fragen.
Bei dem Brand in der Silvesternacht war nach ersten Ermittlungen durch funkensprühende Partyfontänen Schaumstoff an der Decke der Bar in Brand geraten. Er hatte sich innerhalb kürzester Zeit ausgebreitet. Neben den mindestens 40 Todesopfern wurden 119 Menschen größtenteils schwer verletzt. Deutsche sind nach Angaben der Polizei nicht darunter.
Feuer-Tragödie in Crans-Montana: Alle neuen Entwicklungen im Live-Ticker
Katastrophe in der Schweiz durch Partyfontäne ausgelöst
Das Inferno in der Bar Le Constellation in dem Schweizer Skiort wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst. Sie setzte den Erkenntnissen zufolge Schaumstoff an der Decke in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus.
Die Schweiz plant am 9. Januar einen nationalen Trauertag und eine Gedenkfeier für die Opfer. Die Gemeinde legte online ein Kondolenzbuch auf. Als Erster schrieb darin Bundespräsident Guy Parmelin: „Allen trauernden Familien, allen Opfern sage ich erneut mit Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit: Ihr Leid ist auch unser Leid.” Er werde an der Gedenkfeier in Crans-Montana teilnehmen. Ob andere Staatschefs anreisten, sei noch unklar, sagte er in Zeitungsinterviews.
Zu Beginn der Trauerfeier in Crans-Montana sollen im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, begleitet von einer landesweiten Schweigeminute, wie Parmelin weiter sagte.
Verwendete Quellen: AFP; dpa; Reuters; eigene RTL-Recherchen


