Feuer brach in Wäscherei ausBrand auf US-Flugzeugträger im Roten Meer

USS Gerald R. Ford aircraft carrier arrives at Souda Bay on the island of Crete, Greece, February 23, 2026. REUTERS/Stelios Misinas     TPX IMAGES OF THE DAY
Den Angaben zufolge brach das Feuer in den Wäschebereichen des Schiffes aus.
REUTERS / Stelios Misinas

Seit Ende Februar beteiligt sich die „USS Gerald R. Ford“ an den Angriffen auf den Iran. Nun bricht auf dem Flugzeugträger ein Feuer aus. Nach Angaben des US-Militärs ist das Kriegsschiff aber weiterhin voll einsatzfähig.

Auf dem aktuell im Rahmen des Iran-Kriegs eingesetzten größten Flugzeugträger der US-Marine hat es einen Brand gegeben. Das Feuer sei in Wäschereibereichen des Kriegsschiffes „USS Gerald R. Ford“ ausgebrochen, teilten Streitkräfte des für die Region zuständigen US-Kommandos (Centcom) auf X mit. Der Brand steht demnach nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen und ist unter Kontrolle.

Die Antriebsanlage des Schiffes sei nicht beschädigt worden - der Flugzeugträger bleibe voll einsatzfähig, hieß es. Zwei Matrosen werden den Angaben zufolge wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen medizinisch behandelt. Das Schiff befindet sich laut dem US-Militär aktuell wegen des Kriegs mit dem Iran im Roten Meer. Neben der „USS Gerald R. Ford“ nutzen die USA dafür auch den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“.

Die „USS Gerald R. Ford“ ist mit 333 Metern Länge das größte Kriegsschiff der Welt und bietet Platz für bis zu 90 Kampfflugzeuge und Hubschrauber. Der von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugträger verließ letzten Juni seinen Heimathafen Norfolk im Bundesstaat Virginia. Im Zuge des zunehmenden Drucks der US-Regierung auf Venezuela hatte Präsident Donald Trump das Schiff mit 4600 Besatzungsmitgliedern kurz darauf in die Karibik entsandt. Einige auf dem Träger stationierten Flugzeuge waren an dem US-Militäreinsatz in Venezuela Anfang Januar beteiligt, bei dem der venezolanische Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen worden war.

Im Anschluss brach das Schiff, das nach dem 38. Präsidenten der USA benannt ist, in den Nahen Osten auf. Seit dem 28. Februar beteiligt sich die „USS Gerald R. Ford“ an den Luftangriffen auf den Iran im Rahmen der Operation „Epic Fury“ (Epischer Zorn).

Verwendete Quellen: jpe/dpa