Kinder unter 15 Jahren betroffenRadikaler Schritt! Griechenland sperrt Minderjährige von Social Media aus

Die CDU hat sich auf dem Parteitag in Stuttgart dafuer (dafür) ausgesprochen, dass (daß) es ein Mindestalter von 14 Jahren fuer (für) soziale Medien geben soll. Die App von Instagram, X, Facebook, Messenger, Threads und TikTok sind in dem Ordner Soziale Netzwerke auf einem Smartphone Display geoeffnet (geöffnet). Social Media am 22.02.2026 in Siegen/Deutschland.
Mitsotakis kritisiert auch den süchtig machenden Aufbau vieler Apps.
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Die Risiken von sozialen Medien werden in der Politik stark diskutiert. Mehrere Länder planen besseren Schutz für Minderjährige. Griechenland will ab dem nächsten Jahr ein Verbot einführen. Ministerpräsident Mitsotakis appelliert an die Jugendlichen.

Griechenland will zahlreichen Minderjährigen den Zugang zu sozialen Medien künftig verbieten. Wie Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis auf Tiktok ankündigte, soll ab dem 1. Januar 2027 ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten. Demnach dürfen Kinder unter 15 Jahren keine Social-Media-Plattformen mehr nutzen.

„Wir haben beschlossen, etwas Schwieriges, aber Notwendiges voranzutreiben“, sagte Mitsotakis. Ziel der Maßnahme sei es, junge Menschen besser vor den negativen Auswirkungen digitaler Plattformen zu schützen.

Direkt an jüngere Nutzer gewandt, räumte Mitsotakis ein, dass die Pläne auf Widerstand stoßen könnten. „Ich bin mir sicher, dass viele Jüngere jetzt verärgert auf mich sein werden - in eurem Alter hätte ich vielleicht genauso empfunden. Aber unsere Aufgabe ist es nicht, angenehm zu sein“, sagte er. Wenn soziale Medien dazu führten, sich gestresst zu fühlen oder schlechter über sich selbst zu denken, „dann lohnt es sich, eine Grenze zu setzen“, fügte er hinzu.

Mitsotakis kritisierte zudem den „süchtig machenden Aufbau“ vieler Angebote, der gestoppt werden müsse. Kinder und Jugendliche seien den Mechanismen der Plattformen oft schutzlos ausgeliefert, weshalb der Staat hier eine besondere Verantwortung trage. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass auch andere EU-Staaten dem Vorstoß Griechenlands folgen werden.

Mitsotakis forderte zudem in einem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen einheitlichen europäischen Rahmen bis Ende 2026. Er begründete das damit, dass nationale Maßnahmen allein nicht ausreichten.

Verwendete Quellen: raf/dpa