Tech-Milliardär gratuliertMusk bejubelt AfD-Wahlsieger - Siegmund sendet „Best regards“

Tesla-Gründer Musk ist ausdrücklicher Unterstützer der AfD. Den Wahlsieg von Kandidat Siegmund in Sachsen-Anhalt begrüßt er nun auch öffentlich. Der AfD-Frontmann antwortet mit einer Einladung zu Investitionen in dem Bundesland.
Tech-Unternehmer Elon Musk hat der AfD zu ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt gratuliert - und im Gegenzug direkt ein Kooperationsangebot bekommen. „Gut gemacht!“, schrieb Musk, der schon seit Längerem mit der rechten Partei sympathisiert, auf X als Kommentar zu einem Beitrag der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel. In dem Post beglückwünschte Weidel ihrerseits den Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum Triumph in Sachsen-Anhalt.
Siegmund antwortete dem reichsten Mann der Welt sogleich und dankte ihm für seine „Unterstützung“. Auf Englisch schrieb der AfD-Frontmann: „Wenn wir hier Verantwortung übernehmen, würde ich die Gelegenheit zu einer starken und konstruktiven Zusammenarbeit sehr begrüßen. Deutschland wäre dann wieder ein Standort, in den es sich zu investieren lohnt. Beste Grüße aus Sachsen-Anhalt!“
In ihrem Wahlprogramm hatte die AfD der bisherigen Landesregierung vorgeworfen, sich auf die „Ansiedlung und Subventionierung ausländischer Großkonzerne“ statt auf heimische Unternehmen zu konzentrieren. „Förderung des Mittelstands statt Subventionierung globalistischer Großkonzerne!“ lautet die erste Forderung im Kapitel zu Wirtschaft und Tourismus.
Auch der früher in Berlin stationierte US-Botschafter Richard Grenell, der wie Musk enge Verbindungen zu US-Präsident Donald Trump pflegt, gratulierte der AfD auf X. „Ein großer Sieg und ein neuer Tag in Deutschland“, schrieb Grenell, der als Diplomat hierzulande mehrfach mit polarisierenden Äußerungen aneckte.
Auch Trump deutet Zustimmung an
Trump selbst hat bislang keine politische Stellungnahme zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt abgegeben. Nach Schließung der Wahllokale postete er jedoch auf seinem Netzwerk Truth Social ohne weiteren Kommentar einen Screenshot einer Hochrechnung der Landtagswahlergebnisse.
Seit seinem Amtsantritt wird der AfD ein guter Draht in die US-Hauptstadt Washington nachgesagt. Co-Parteichefin Weidel nannte Trump angesichts seines Wiedereinzugs ins Weiße Haus ein Vorbild, AfD-Vertreter reisten zu seiner Amtseinführung nach Washington. Musk wiederum machte als damals noch enger Berater des Republikaners intensiv Werbung für die AfD und setzt sich nach wie vor für politische Meinungsmacher aus dem rechten Spektrum ein.
Verwendete Quellen: jog/dpa


