Nach Tod von Eric DaneAmyotrophe Lateralsklerose! Diese Symptome deuten auf ALS hin

Rebecca Gayheart kämpft für ihren an ALS erkrankten Mann Eric Dane
Bis dass der Tod euch scheidet! Rebecca Gayheart kümmerte sich trotz Trennung liebevoll um ihren an ALS erkrankten Mann Eric Dane (Archivbild).
©2017 HPA / Hutchins Photo

Die Schauspielwelt trauert um Eric Dane!
Nur zehn Monate nachdem er seine ALS-Diagnose (Amyotrophe Lateralsklerose) öffentlich gemacht hat, ist der beliebte „Grey’s Anatomy”-Star gestorben. Die Nervenkrankheit schritt schnell voran und kostete den zweifachen Vater das Leben. Was ist die ALS und bei welchen Symptomen sollte ich reagieren?

ALS verläuft (noch) immer tödlich

ALS ist eine Nervenkrankheit, bei der Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark beschädigt werden. Betroffene leiden unter einer Lähmung der Muskulatur und können weder laufen, noch sprechen oder gar schlucken. Heilbar ist ALS nicht – sie verläuft tödlich. Die Patienten sterben, weil die Lähmung auch die Atemmuskulatur betrifft. Die mittlere Überlebenszeit beträgt drei bis fünf Jahre. Im Fall von Eric Dane schritt sie also sehr schnell voran. Bei zehn Prozent der Patienten beträgt sie mehr als fünf Jahre. Betroffene, die noch sehr jung sind, wenn ALS diagnostiziert wird, leben mitunter 20 bis 30 Jahre mit dieser Erkrankung. Bei Stephan Hawking wurde in den 80er Jahren ein Luftröhrenschnitt gemacht, durch den er beim Atmen unterstützt wird.

ALS ist selten. Die Berliner Charité schätzt, dass auf 100.000 Einwohner zwischen drei und acht Menschen an ALS erkranken. Auf diese 100.000 Einwohner bezogen erkranken jährlich zwei Menschen neu an ALS. Am häufigsten sind Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr von der Erkrankung betroffen. Die jüngsten Patienten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Da die Krankheit nicht heilbar ist, zielt eine Therapie nur auf die Linderung der Symptome ab.

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Woran erkennt man ALS?

Die ersten Symptome sind unscheinbar. Ein erstes Anzeichen ist, dass die Hände ungeschickt werden. Heißt: Beim Schreiben oder bei der Hausarbeit merkt man, dass irgendwas nicht stimmt. Sind die Beine betroffen, merkt man das am unsicheren Gang und an dem Gefühl, dass die Beine schwach werden.

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Auch Muskelschwund oder Steifigkeit sind Symptome. Außerdem leiden Patienten unter Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden. Zudem können Patienten auch unter Sprech- und Schluckstörungen leiden, die in der Regel nur der Umwelt durch eine veränderte Sprache auffallen.