Ex-Präsident Obama involviert?Aliens enthüllt? Trump fordert Freigabe geheimer UFO-Akten!

Gibt es außerirdisches Leben oder nicht? Eine scherzhafte Bemerkung von Ex-Präsident Obama schlägt hohe Wellen. Trump wirft ihm Geheimnisverrat vor - und kündigt kurz darauf an, unter Verschluss gehaltenes Regierungsmaterial zu veröffentlichen.
Außerirdische, Ufos und andere unbekannte Phänomene: Zu diesen und weiteren "hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen" will US-Präsident Donald Trump Akten der Regierung veröffentlichen lassen. Aufgrund des "enormen Interesses" habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und später freizugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zuvor hatte er Alt-Präsident Barack Obama vorgeworfen, geheime Informationen über Außerirdische ausgeplaudert zu haben.
Unklar ist, in welchem Umfang und bis wann die von Trump angekündigten Informationen der Öffentlichkeit tatsächlich zugänglich gemacht werden sollen. Zuletzt hatte es vor allem Druck auf Trump gegeben, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu veröffentlichen - eine Forderung, die Trump vor seiner Wahl selbst erhoben hatte und von der er danach nichts mehr wissen wollte. Kritiker werfen der Regierung vor, zu viele Stellen geschwärzt zu haben und manches zurückzuhalten.
Ex-Präsident Barack Obama hatte am Wochenende in einem Podcast auf die Frage nach der Existenz von Aliens eher scherzhaft geantwortet: "Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen. Sie werden nicht in Area 51 festgehalten."
Nachdem die Aussage in den sozialen Medien hohe Wellen geschlagen hatte, stellte Obama kurz darauf auf Instagram klar: "Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass es wahrscheinlich ist, dass es da draußen außerirdisches Leben gibt." Angesichts der Entfernungen zwischen verschiedenen Sonnensystemen sei es aber wenig wahrscheinlich, dass die Erde von Aliens besucht worden sei. Er selbst habe während seiner Präsidentschaft "keinerlei Beweise dafür gewesen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben. Wirklich!"
Trump nimmt Obamas Bemerkung über die Existenz von Außerirdischen aber offenbar für bare Münze - oder er tut so, um seinen Vorgänger zu diskreditieren. Vor Journalisten an Bord der Air Force One sagte Trump: "Er hat das aus geheimen Informationen genommen. Das darf er nicht tun". Obama habe einen "großen Fehler" gemacht, behauptete der US-Präsident, ohne konkreter zu werden. Auf die Frage, ob er selbst Beweise für die Existenz von Aliens gesehen habe, entgegnete der Präsident: "Ich weiß nicht, ob sie echt sind oder nicht." Das Weiße Haus wollte die Äußerungen zunächst nicht weiter kommentieren.
Obama hatte in dem Podcast auch Verschwörungstheorien über die geheime Militärbasis Area 51 zurückgewiesen. Es gebe keine unterirdische Anlage mit versteckten Raumschiffen, "es sei denn, es gibt diese riesige Verschwörung und sie haben es vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verheimlicht", so der Alt-Präsident.
Das US-Verteidigungsministerium hat in den vergangenen Jahren verstärkt Berichte über unidentifizierte Flugobjekte untersucht. Hochrangige Militärs erklärten 2022, sie hätten keine Hinweise darauf gefunden, dass Außerirdische die Erde besucht hätten oder hier abgestürzt seien. Ein Pentagon-Bericht aus dem Jahr 2024 bestätigte dies und hielt fest, dass Untersuchungen der US-Regierung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs keine Beweise für außerirdische Technologie gefunden hätten. Die meisten Sichtungen ließen sich auf gewöhnliche Objekte und Phänomene zurückführen.
Verwendete Quellen: ino/dpa/rts


