„Man sieht, wie schwer es manche Leute haben” Mechaniker Adrians „Werkstatt mit Herz” hilft Menschen mit wenig Geld
Hier geht es ums Herz, statt um Verdienst!
Autoreparaturen können schnell teuer werden. Für Menschen mit wenig Geld ein Problem. Doch nicht in der Werkstatt von Adrian Heckerott aus Schifferstadt (Rheinland-Pfalz). Denn er will einfach nur helfen.
Mechaniker Adrian hilft alleinerziehender Mutter in Not
Seit September 2024 hat Adrian Heckerott die Werkstatt in Schifferstadt. Mit seinem eigenen Laden möchte er etwas verändern – für sich und für andere Menschen. Das Besondere: Kundinnen und Kunden müssen hier keine hohen Rechnungen befürchten. Denn seine Werkstatt ist eine „Werkstatt mit Herz“.
Konkret: Adrian hilft Menschen in finanzieller Not, die sich eine Reparatur nicht leisten können, aber im Alltag auf ihr Auto angewiesen sind. Mit dem Projekt werden Geld- und Sachspenden gesammelt, um Autos von bedürftigen Kundinnen und Kunden so kostengünstig wie möglich reparieren zu können, erklärt der 25-Jährige im RTL-Interview. Zudem machen die Mitarbeiter für Bedürftige Überstunden. Dadurch ist die Reparatur deutlich günstiger als normal.
Eine der Kundinnen und Kunden: Natascha Radenz. Die alleinerziehende Mutter ist dringend auf ihr Auto angewiesen. „Meine kleine Tochter geht zum Logopäden, um das Sprechen besser zu üben, bis sie in die Schule kommt. Meine große Tochter geht zusätzlich noch zu einem Kinderpsychologen.“ Und auch Mama Natascha muss Termine wahrnehmen, für die sie ihr Auto braucht. „Und ich gehe auch regelmäßig ins Krankenhaus. Da ich mich behandeln lassen muss wegen einer Krankheit, die ich habe.“ Doch das Auto ist durch den TÜV gefallen und kaputt. Die eigentlichen Reparaturkosten für die 27-Jährige sind zu teuer.
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„Dafür muss man das dementsprechende Herz haben”
Adrian Heckerott und seine „Werkstatt mit Herz“ kommen da genau zur richtigen Zeit: Der 25-Jährige war von Nataschas Geschichte direkt berührt und will helfen. „Man sieht immer wieder, wie schwer es manche Leute haben, und da möchte man ihnen einfach helfen. Dafür muss man das dementsprechende Herz haben. Wer es nicht hat, macht es auch nicht“, so der Mechaniker.
Unter anderem werden die kaputten Bremsen repariert und das Öl gewechselt. Für dieses Herzensprojekt machen Adrians Mitarbeiter sogar Überstunden – und inzwischen werden auch andere Werkstätten aufmerksam, verrät Heckerott. „Ich möchte daraus ein Partnernetz machen, dass ich überall, wo Leute Hilfe brauchen, wirklich eine Werkstatt habe. Am besten deutschlandweit.“ Und Natashas Beispiel zeigt, wie wichtig diese Hilfe ist.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche
































