Touri-Rummel verboten!Kennt ihr schon die griechischen Malediven? Hier hat der Massentourismus keine Chance

Seid ihr bereit, euch davonzuträumen?
Denn genau dazu lädt die griechische Insel Koufonisia ein. Hier gibt es nichts als exotisches Flair, traumhafte Strände und das ursprüngliche griechische Inselleben. Was Koufonisia so besonders macht und warum Massentourismus hier (noch) keine Chance hat.
Hier gibt es weder Ressorts, noch große Strandbars!
Wir alle kennen Santorini, Mykonos, Rhodos oder Kreta – jene griechische Inseln, die im Sommer bei Urlaubern beliebt sind. Auch sie bestechen mit Traumstränden und malerischen Gassen. Doch was diese Inseln auch bieten: Touristen über Touristen. Wer sich nach Ruhe und Abgeschiedenheit sehnt, ist hier falsch.
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Anders sieht es da auf Koufonisia aus. Die Insel besteht laut Griechenland.de eigentlich aus drei kleinen Insel-Teilen, von denen einer komplett unzugänglich, einer unbewohnt und einer nur von wenigen Menschen bewohnt ist. Laut Springerreisen.at leben gerade mal rund 400 Menschen auf der Hauptinsel Pano Koufonisi.
Koufonisia ist bekannt als die „griechischen Malediven”

Auch wenn Pano Koufonisi die lebhaftere Insel „mit Hotels, Restaurants, Bars und Sehenswürdigkeiten” ist, sucht man Touristenmassen vergebens. Der Grund: „Alle Unterkünfte fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Daher gibt es auf der Insel keine großen Hotels”, heißt es auf Greeka.com. „Am häufigsten findet man Villen, Studios und Apartments.”
Auch sonst gibt es auf den Inseln nichts, was an Massentourismus erinnern würde. Statt großen und lauten Strandbars gebe es lediglich wenige schlichte, die „nur das Notwendigste” bieten, wie „preiswertes typisch griechisches Essen und Frappe, ein traditionell kalt getrunkenes Kaffeegetränk”, heißt es auf Griechenland.de.
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Die Strände auf Koufonisi sind dafür atemberaubend. Insbesondere die unbewohnte Insel Kato Koufonissi biete laut Greeka.com „traumhafte Strände mit schimmerndem türkisfarbenem Wasser” – nicht umsonst wird die Insel auch die „griechischen Malediven” genannt.
Wie der Griechenland-Influencer Ivan Tretiakov (@tretiakov_in_athens) auf Instagram verrät, ist auf Koufonisia auch gar kein Platz für Touristenmassen. Die Insel sei so klein, dass man sie innerhalb weniger Stunden umrunden könnte. Die Insel sei der perfekte Ort für all diejenigen, „die eine andere Seite von Griechenland sehen wollen – ruhig, wild und unglaublich schön”.
Auf Koufonisia hat der Massentourismus (noch) keine Chance

Bei solchen Bildern ist es kein Wunder, wenn sich die Sorge breit macht, Koufonisia könnte irgendwann doch dem Massentourismus zum Opfer fallen. Bisher hält die kleine Insel jedoch wacker dagegen.
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Tatsächlich hat es laut Stern.de Anfang des Jahres Bestrebungen gegeben, die Strände Pori und Italida mit Imbissständen und Liegen auszustatten, doch nach Protesten aus der Bevölkerung seien die Pläne wieder gestoppt worden. Und nun habe man die beiden Strände sogar in die Liste der „Apatites Paralies”, also der „unberührten Strände” aufgenommen. Hier drin befinden sich mittlerweile insgesamt 251 griechische Küstenabschnitte, die besonders geschützt werden.
Verwendete Quelle: Griechenland.de, Springerreisen.at, Instagram/tretiakov_in_athens, Stern.de


