Dabei sind sie so beliebt bei ReisendenFlugsicherheitsexpertin warnt: Tragt keine Yoga-Leggings im Flugzeug!

Bei vielen Reisenden soll die Kleidung für einen Flug vor allem eines sein: gemütlich!
Daher fällt die Wahl gerade bei Frauen auch in vielen Fällen auf Leggings. Doch die Flugsicherheitsexpertin Christine Negroni rät genau davon ab. Der Grund: Im Ernstfall könnten diese Hosen sogar zur zusätzlichen Gefahr werden.
Yoga-Hosen und Leggings bestehen oft aus Polyester
Experten raten dazu, bei der Kleiderwahl für einen Flug nicht nur auf einen bequemen Schnitt, sondern auch auf das Material zu achten – insbesondere mit Blick auf den seltenen Fall eines Feuers an Bord. Die Flugsicherheitsexpertin Christine Negroni rät in einem Interview mit The Sun beispielsweise, bevorzugt Kleidung aus Baumwolle oder anderen Naturfasern zu tragen. Yogahosen, bzw. solche Hosen, die aus Kunstfasern bestehen, meide sie. Der Grund: „Weil sie im Brandfall leichter brennen und an der Haut kleben bleiben.”
Ein Brandtest der Stiftung Warentest mit 44 Kleidungsstücken zeigt allerdings: Auch leichte Baumwollstoffe können schnell Feuer fangen und stark brennen. Polyester brannte im Test dagegen langsamer, schmolz jedoch und tropfte teilweise heiß ab.
Interessant wird es vor allem, wenn mehrere Schichten übereinander getragen werden. Laut Stiftung Warentest kann es bei einer Kombination aus Baumwolle und Kunstfasern günstiger sein, Baumwolle unter synthetischer Oberbekleidung zu tragen. Labortests zufolge kann die äußere Synthetikschicht durch ihr Schmelzen verhindern, dass die Baumwolle darunter ebenfalls Feuer fängt.
Grundsätzlich zeigt der Test von Stiftung Warentest: Jeder Stoff birgt eine andere Gefahr. Und auch Professor Dr. Ulrich Kneser vom Schwerbrandverletztenzentrum Ludwigshafen sagt in einem Interview mit Travelbook: „Sicher wäre es nur, wenn die Kleidung aus flammenhemmenden Stoffen hergestellt würde.” Dies sei allerdings „realitätsfremd”.
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Ehemalige Flugbegleiterin verrät: DIESE Dinge würde ich im Flugzeug niemals tragen
Weniger realitätsfremd sind hingegen die folgenden Tipps bezüglich Kleidung im Flugzeug. Denn es gibt zwei Dinge, die ich als ehemalige Flugbegleiterin wirklich niemals im Flugzeug tragen würde:
Schlappen oder Absatzschuhe: Flip-Flops, Sandalen oder High Heels sind vielleicht schick oder bequem – fürs Flugzeug aber nicht unbedingt die beste Wahl. Sollte es tatsächlich zu einem Notfall kommen, seid ihr mit festen, geschlossenen Schuhen besser unterwegs. Sie schützen die Füße beispielsweise vor Scherben oder anderen Gegenständen auf dem Boden und geben beim Laufen mehr Halt.
Hohe Absätze haben noch einen weiteren Nachteil: Muss das Flugzeug über eine Notrutsche verlassen werden, müssen Schuhe mit hohen oder spitzen Absätzen ausgezogen werden, damit sie die Rutsche nicht beschädigen. Im Ernstfall steht ihr dann möglicherweise barfuß da. Deshalb: Lieber zu bequemen, geschlossenen und möglichst flachen Schuhen greifen.
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Kurze Hosen, Kleider oder Röcke: Auch kurze Hosen, Röcke und Kleider sind fürs Fliegen nicht unbedingt die praktischste Wahl. Schon im normalen Flugbetrieb kann es an Bord ziemlich kühl werden. Deshalb lieber eine lange Hose tragen und obenrum auf den Zwiebellook setzen. So könnt ihr je nach Temperatur schnell eine Schicht an- oder ausziehen. Und lange Kleidung hat noch einen zweiten Vorteil: In einem seltenen Notfall bedeckt und schützt sie mehr Haut als Shorts oder ein kurzer Rock.
Mein zusätzlicher Tipp als ehemalige Flugbegleiterin: Schal und dicke Socken gehören bei mir immer ins Handgepäck – selbst wenn ich im Hochsommer fliege.
Am Ende gilt also: Das perfekte Flug-Outfit sollte nicht nur bequem sein, sondern euch auch für den unwahrscheinlichen Fall eines Notfalls bestmöglich schützen. Mit langen Sachen, mehreren Schichten und festen Schuhen seid ihr für die unterschiedlichen Temperaturen an Bord gerüstet – und könnt trotzdem entspannt und bequem in den Urlaub starten.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, The Sun, Stiftung Warentest, Travelbook


