Nicht einfach wegheftenDas solltet ihr jeden Monat bei der Kreditkartenabrechnung beachten

Die Kreditkartenabrechnung liegt vor – darauf solltet ihr ein Auge haben.
Wenn ihr eine Kreditkarte habt, trudelt meistens am Ende des Monats die Kreditkartenabrechnung bei euch ein. Darin sind alle Transaktionen zusammengefasst, die ihr in dem Abrechnungszeitraum getätigt habt. Klingt erst einmal simpel, aber ihr solltet einige Dinge beachten. Wir klären auf.
Überprüft die Kreditkartenabrechnung
Hand aufs Herz: Bei wem landet die Kreditkartenrechnung auch direkt auf dem Ablagestapel? Und irgendwann heften wir sie in einen Ordner, und dann gilt „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Ihr solltet eure Abrechnung immer gründlich prüfen. Vergleicht die aufgeführten Transaktionen mit euren eigenen Aufzeichnungen, um so sicherzustellen, dass alle Ausgaben korrekt sind und keine unberechtigten Belastungen vorliegen. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass euch der Kaufbetrag für eine nie gelieferte Ware in Rechnung gestellt wird oder dass Beträge doppelt auf der Abrechnung stehen. Für die Dokumentation über die eigenen Ausgaben eignet sich ein schlichtes Haushaltsbuch oder Budgetplaner.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Kreditkartenabrechnung: Bewahrt eure Belege auf
„Möchten Sie einen Beleg?“ Auf diese Frage antworten die meisten von uns wohl mit „Nein, danke, brauche ich nicht“. Dabei solltet ihr die Belege immer mitnehmen und aufbewahren. So könnt ihr am besten überprüfen, ob alle Transaktionen auf der Kreditkartenabrechnung korrekt sind – und ihr habt bei eventuellen Unstimmigkeiten einen Nachweis.
Seid im Bilde über die Gebühren eurer Kreditkarte
Informiert euch – im besten Fall direkt beim Abschluss der Kreditkarte – über alle Gebühren, die mit ihr verbunden sind. Das können Jahresgebühren, Auslandsgebühren, Gebühren beim Geldabheben oder verspätete Zahlungen sein. So könnt ihr potenzielle Kosten minimieren und auf der Kreditkartenabrechnung überprüfen, ob die Gebühren richtig berechnet wurden.
Nutzt die Vorteile der Kreditkarte
Um die Kreditkartenabrechnung möglichst niedrig zu halten, könnt ihr die Vorteile der Kreditkarte nutzen. Manche Anbieter offerieren Bonusprogramme, Gutscheine, Cashback-Angebote oder ähnliches. Bei der American Express Gold Card* erhaltet ihr zum Beispiel bei jedem Euro Umsatz einen Membership Rewards Punkt. Die gesammelten Punkte könnt ihr dann bei verschiedenen Partnern einlösen. Überprüft dann zum Beispiel auf eurer Abrechnung, ob die Punkte richtig verrechnet wurden.
Lese-Tipp: Lohnt sich die American Express Gold Card?
Ihr solltet die Kreditkartenabrechnung möglichst auf einmal begleichen
Wenn es euch möglich ist, solltet ihr die Abrechnung auf einen Schlag begleichen und nicht in Raten aufteilen. Dadurch vermeidet ihr mögliche Zinsen und dass sich zu viele Schulden anstauen. Falls ihr doch mal auf eine Teilzahlung zurückgreift, informiert euch vorher über die anfallenden Zinsen. Bei der Barclays Visa* könnt ihr zum Beispiel Ausgaben unter 500 Euro zinsfrei in mehreren Raten begleichen.
Lese-Tipp: Vorsicht, Schuldenfalle! Darauf solltet ihr beim Ratenkauf achten
Kreditkartenabrechnung: Haltet die Zahlungsfristen ein
Wenn ihr eure Kreditkartenabrechnung nicht per Lastschriftverfahren begleicht, solltet ihr unbedingt das Zahlungsdatum im Blick haben. Wenn ihr den ausstehenden Betrag nicht fristgemäß bezahlt, können Zinsen oder sogar Säumnisgebühren anfallen. Um das zu umgehen, könnt ihr automatische Zahlungen oder Zahlungserinnerungen einrichten.
Ein genauer Blick auf die Kreditkartenabrechnung lohnt sich
Genau wie mit einer Girocard neigen wir auch mit einer Kreditkarte dazu, den Überblick über unsere Ausgaben zu verlieren. Deswegen ist es so wichtig, die Kreditkartenabrechnung im Blick zu behalten und sie vor allem jeden Monat zu kontrollieren und mit den eigenen Aufzeichnungen und Belegen abzugleichen. Die Kreditkartenabrechnung und damit auch die Zahlungsfrist können je nach Kreditkartenmodell und den damit verbundenen Bedingungen leicht variieren.
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