Große Änderung im TVKein Sky mehr? Kabel-Signal verschwindet! Was Kunden wissen müssen

Nichts geht mehr!
Am 10. Februar ist es so weit: Viele Haushalte können das Programm von Sky dann nicht mehr empfangen – selbst dann nicht, wenn das Abo weiterhin bezahlt wird. Der Grund: Der Pay-TV-Sender stellt sein Kabelsignal im Vodafone-Netz ein.
Sky stellt Kabel-TV-Signal ein! DAS steckt dahinter
Betroffen sind somit nicht alle Kunden, sondern nur die Sky-Nutzer, die den Sender über das Vodafone-Kabelnetz empfangen, berichtet das Portal Inside Digital. Ab dem 10. Februar stellt Sky schrittweise die meisten Sender aus dem Sky-Abo im Vodafone-Kabelnetz auf ein „internetbasiertes Signal“ um, so das Online-Fachmagazin weiter.

Konkret bedeutet das, dass das klassische TV-Signal über Kabel abgeschaltet wird und stattdessen über das Internet gestreamt wird. Lediglich einige wenige Sportsender werden zusätzlich auch weiterhin über Kabel gesendet.
Das hat das Unternehmen bereits in seinen AGBs angekündigt. „Sky ist dabei berechtigt, anstelle der Zuleitung der Sendesignale über Kabel oder Satellit die Zuleitung der Sendesignale auch über das Internet vorzunehmen, soweit dies bei Vorliegen eines triftigen Grundes (insbesondere technische Gründe, Nichtvorliegen von Kabeldurchleitungs- bzw. Satellitenübertragungsrechten) bei verständiger Würdigung der berechtigten Interessen beider Vertragsparteien für den Kunden zumutbar ist.“ Weiter erklärt Sky: „Soweit erforderlich, wird Sky dem Kunden ein für die gewählte Empfangsart geeignetes Empfangsgerät zur Verfügung stellen.“
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Kein Sky über Kabel mehr? Was Vodafone-Kunden wissen müssen
Aber wie genau funktioniert die Umstellung und was müssen Kunden wissen? Damit Sky grundsätzlich weiterhin geschaut werden kann, muss man einen IP-fähigen Sky-Receiver haben. Kunden, bei denen das aktuell noch nicht der Fall ist, sollen rechtzeitig und kostenlos ein entsprechendes Gerät erhalten. Wer seinen Receiver nicht über Sky bezieht, sondern über Vodafone, wird direkt darüber informiert.
Der neue Receiver muss dann mit dem Internet verbunden werden, damit das Signal richtig empfangen werden kann. Entweder per LAN- oder WLAN-Verbindung. „Für eine stabile und qualitativ hochwertige Wiedergabe empfehlen wir eine Bandbreite von mindestens 2 Mbit/s. Für Inhalte in Ultra HD/HD-Qualität werden mindestens 8 Mbit/s benötigt. Das gilt für Sky Go die Sky Q App und auch für Inhalte auf Abruf”, empfiehlt Sky auf seiner Internetseite.
Sky stellt TV-Singal um – Vor- und Nachteile für Kunden
Die Abschaltung und Umschaltung auf das IP-Signal erfolgen laut Sky nach und nach zwischen dem 10. Februar und dem 17. März. Sky begründet das mit mehr Kapazitäten und mehr Flexibilität beim Einspeisen von Sendern, berichtet Inside Digital weiter. Darunter Cartoon Network, Crime+Investigation, Heimatkanal, Jukebox, Motorvision+ und Nicktoons.
Weitere Vorteile seien mehr HD-Kanäle, Apps und Mediatheken auf Abruf sowie weitere neue technische Funktionen, etwa rund um Live-Sport. Die Folge: Ein geringerer Zeitversatz gegenüber der „Echtzeit”, sodass Tore etwa bei Bundesliga-Spielen nicht zuerst per Push-Benachrichtigung signalisiert werden, bevor sie auf dem Bildschirm zu sehen sind, berichtet das Verbrauchermagazin Teltarif.
Wie gut das Signal dann aber tatsächlich ist, hängt davon ab, wie gut die jeweilige Internetverbindung ist und wie gut Netz und Receiver zusammenspielen, so das Fachmagazin weiter. (jow)
Verwendete Quellen: Inside Digital und Teltarif


