Sleek-Zopf war gesternDas sind die Frisuren-Trends 2026 für den Sommer

Frau stylt sich die Haare mit einer Warmluftbürste.
Volumen und natürliche Wellen sind dieses Jahr im Trend.
Symbolbild, Getty Images / Carol Yepes

In: Natürliche Wellen und voluminöse Blowouts. Out: Sleek-Frisuren.
Der Sommer 2026 wird bequemer und natürlicher – zumindest auf unseren Köpfen. Denn statt zurückgegelter, perfekter Sleek-Frisuren tragen wir jetzt wieder natürliche Locken, Beach Waves oder verpassen uns mit einem Blowout Volumen und Glanz. Wir verraten, welche Frisuren angesagt sind und mit welchen Tools jeder die Trendfrisuren stylen kann.

Blowout wie frisch aus dem Salon

Wer auf Instagram, TikTok und Co. unterwegs ist, hat längst gemerkt, dass Sleek-Frisuren Schnee von gestern sind. Im Sonnenschein tragen wir viel lieber die Haare offen, dank Blowout mit Volumen und Glanz versehen. Die Sleek-Frisuren behalten wir dann für schicke Anlässe im Hinterkopf.

Der Blowout sieht gepflegt und wie frisch vom Salon aus. Dank Rundbürste und Föhn oder einer praktischen Thermobürste wie dem Bestseller bei Amazon* verpassen wir den Haaren softe Wellen, Volumen am Ansatz und etwas Glanz. Ganz ohne Gel und strenges Zurückbürsten ist das Haar frizzfrei und hat eine schöne Dynamik. Im Vergleich zum Sleek-Zopf sieht das deutlich natürlicher aus und ist besser für das Haar. Immerhin hat gerade der Ansatz unter dem strengen Zopf gelitten.

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

So gelingt der Blowout zu Hause:

  1. Schaumfestiger oder Styling-Lotion der Wahl in das handtuchtrockene Haar geben.

  2. Je nach Haardicke das Haar in mindestens zwei Partien teilen. Dickeres Haar muss deutlich mehr abgesteckt werden.

  3. Das Haar strähnenweise auf die Thermobürste oder Rundbürste wickeln. Liegt die Bürste oben und ihr wickelt das Haar von unten nach oben auf, fällt der Schwung nach außen. Wickelt ihr von oben nach unten auf, fällt der Schwung nach innen.

  4. Jetzt die Strähnen aufgewickelt erhitzen, entweder mit der praktischen Thermobürste, die das Haar direkt selbst gleichmäßig erhitzt, oder manuell mit einem Föhn.

  5. Die Strähne aufgerollt abkühlen lassen, eventuell noch mit einer Spange in der Locke fixieren, bis das Styling fertig ist. Alles ausrollen, mit Haarspray fixieren, mit den Fingern auflockern und die Frisur sitzt.

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Naturlocken sind wieder zurück

Es ist immer das gleiche Spiel: Frauen mit glatten Haaren wünschen sich Locken und lockige Frauen wünschen sich Glätte. Letzteres liegt vor allem an der Arbeit, die Locken in der Pflege und im Styling machen. Doch sitzen die Handgriffe erstmal, sehen Naturlocken richtig schön, natürlich und verspielt aus. Und mit der richtigen Curly-Girl-Methode entdecken so einige sogar Naturlocken oder -wellen in ihren sonst eher glatten Haaren.

Wichtig für das Lockenstyling: Pflege, Halt mit Schaumfestiger, Styling-Creme oder Gel und das richtige Trocknen, denn durch den starken Luftzug eines normalen Föhns werden die Haare sofort glattgeföhnt. Deshalb setzen Curly-Girls auf das Lufttrocknen oder einen Föhn mit Diffusor-Aufsatz*.

Die Curly-Girl-Methode:

  1. Die Haare mit Lockenshampoo waschen, Conditioner verwenden und noch im klitschnassen Zustand über Kopf mit den Händen zum Ansatz crunchen.

  2. Styling-Produkte wie Gel, Schaumfestiger oder Lockencreme in das nasse Haar geben und wieder crunchen.

  3. Mit einem Mikrofaserhandtuch oder alten T-Shirt trocken tupfen, gern auch dabei wieder die Haare zum Ansatz crunchen.

  4. Jetzt sollten schon Locken zu erkennen sein. Das Haar in kleinen Strähnen in den Diffusor-Aufsatz legen, auf niedriger Gebläse-Stufe erhitzen, im Aufsatz abkühlen lassen und dann mit der nächsten Strähne weitermachen.

  5. Mit Haarspray fixieren. Etwas Pflege durch Öl oder Leave-in-Conditioner in die Haare geben und mit den Fingerspitzen die Locken sanft auflockern. So wirkt das Ergebnis natürlicher und weniger crunchy.

Beach Waves gehören in den Sommer

Sanfte Locken wie frisch vom Strand sind aus dem Sommer nicht wegzudenken. Es geht kaum unkomplizierter im Styling als bei den leichten Wellen, die gern etwas messy aussehen dürfen. Auf natürliche Weise entstehen diese Wellen durch das Salzwasser vom Meer und die Luftfeuchtigkeit am Strand. Zu Hause gelingt der Look bei einigen Haarstrukturen schon mit einem Salzspray*. Vorsicht: Das kann die Haare etwas austrocknen, deshalb abends auswaschen und die Haare pflegen.

Ohne Hitze und mit ordentlich Volumen gelingen die sanften Wellen auch mit einer Overnight-Curls-Methode*. Einfach die Haare eindrehen, fixieren und am nächsten Morgen die Wallemähne befreien. Mit leicht feuchten Haaren und etwas Schaumfestiger hält die Welle noch etwas besser.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte oder die Overnight-Curls mit ein paar definierten Locken ergänzen möchte, nutzt ein Welleneisen*. Tipp: Je breiter der Lockenstab oder die Stäbe, desto sanfter und natürlicher sehen die Locken am Ende aus.

Lesetipp: Beach Waves ohne Beach? So gelingt die Strandfrisur

Haaraccessoires waren noch nie so angesagt

Ein Styling ist in den sozialen Medien und auf den Straßen nicht zu übersehen: Haaraccessoires werden im Überfluss benutzt – und das sieht richtig cool aus. Übergroße Spangen, Motivspangen oder bunte Haaraccessoires verschönern die Frisur. Dabei müssen die Spangen gar keine Funktion haben, sondern dürfen nach Lust und Laune im Haar verteilt werden.

2010er-Comeback: Besonders angesagt ist ein Fake-Seitenscheitel mit Pony, dafür einfach einen Seitenscheitel ziehen und das Haar über die Stirn legen und mit einer Spange fixieren.

Mit diesem Volumen-Trick seid ihr im Trend

Blowout, Beach Waves, Seitenscheitel und Co. zeigen, dass vor allem Volumen im Sommer 2026 angesagt ist. Das muss nicht perfekt frisiert und fixiert sein, sondern etwa auch durch einen verwuschelten Messy-Look entstehen. Doch nicht jede von uns ist mit voluminösem und dickem Haar gesegnet. Für diejenigen haben wir einen Volumen-Trick parat:

Das Deckhaar abtrennen und mit einer Spange aus dem Weg schaffen. Dann die unteren Haarschichten mit einem Kreppeisen* im Zickzack locken. Die obere Haarschicht wieder darüberlegen – schon habt ihr Volumen am Haaransatz und das gekreppten Haar ist gar nicht zu sehen.

Tipp: Ein Volumenpuder* macht das Haar griffiger und kreiert auch im Handumdrehen mehr Volumen am Ansatz. Außerdem verpasst ihr damit Dutts, Zöpfen oder Flechtfrisuren besseren Halt.

Weiterlesen: Die besten Selbstbräuner für fleckenfreie Bräune im Sommer

Das sind die Frisurentrends im Sommer 2026

Im Sommer 2026 wird es auf unserem Kopf lockig, natürlich und verspielt. Dabei kann jeder die Trendfrisuren umsetzen, ob mit kurzem Bob oder langer Wallemähne. Wer wenig Volumen hat, zaubert sich das ganz einfach mit wenigen Tricks. Das Gute: Die Trends funktionieren zumeist mit wenig Zubehör oder Haar-Tools, die ohnehin schon im Badezimmer liegen. Ansonsten lohnt es sich, mit Haarstylern nachzulegen, die das Frisch-vom-Salon-Gefühl nach Hause bringen.

Verwendete Quellen: amazon.de, eigene RTL-Recherche

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