Kleine Kniffe mit großer WirkungFünf Styling-Tricks, die euren Bauch geschickt kaschieren

von Maria Neubauer und Svenja Hoffmann

Ihr möchtet euren Bauch kaschieren, ohne euch unter weiten Klamotten zu verstecken?
Modeexpertin Tine Höpfner zeigt, wie schon kleine Styling-Kniffe die Silhouette verändern können. Von Raffungen bis High-Waist: Im Video verraten wir euch fünf Tricks, die ihr ganz einfach nachmachen könnt.

Bauch kaschieren: Raffungen sorgen für eine schmalere Silhouette

Wer seinen Bauch kaschieren möchte, muss nicht automatisch zu möglichst weiten Kleidungsstücken greifen. Wie es anders geht, zeigt Modeexpertin Tine Höpfner an Sarah Lange. Ihr erster Tipp: gezielt gesetzte Raffungen.

Besonders gut funktioniert das beispielsweise mit einem Wickelkleid. Die diagonale Raffung streckt optisch und ein Muster kann zusätzlich vom Bauchbereich ablenken. „Das heißt, du wirkst an der Taille automatisch schmal und man schaut gar nicht mehr auf den Bauchbereich“, erklärt Tine.

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Offene Jacken und Strickmäntel können den Bauch kaschieren

Ein weiterer einfacher Styling-Trick ist das sogenannte Einrahmen. Dafür wird beispielsweise eine offen getragene Jacke oder ein Strickmantel über das Outfit gezogen. Die entstehenden senkrechten Linien können die Silhouette optisch verlängern.

„Durch die Länge, die wir bekommen, streckt es den Körper nicht nur in der Höhe, sondern versteckt auch hier den Bauch und kaschiert an der Stelle extrem gut“, erklärt die Modeexpertin. Bei Sarah übernimmt ein längerer Strickmantel diese Aufgabe.

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High-Waist: Auf diese Bundhöhe kommt es an

Auch die Höhe des Hosen- oder Rockbundes kann einen großen Unterschied machen. Tine empfiehlt High-Waist-Schnitte. Entscheidend ist dabei allerdings, an welcher Stelle der Bund tatsächlich sitzt.

Je nachdem, wo der Bauch am stärksten ausgeprägt ist, empfiehlt die Expertin, den Bund „genau auf Bauchmitte“ oder auf die breiteste Stelle zu setzen. Statt den Bauch ungünstig zu unterteilen, kann der hohe Bund so für eine vorteilhaftere Silhouette sorgen.

Fließende Stoffe umspielen den Bauch

Nicht nur der Schnitt, auch das Material entscheidet darüber, wie ein Kleidungsstück fällt. Tine empfiehlt deshalb, auf fließende Stoffe zu setzen. Ihr Vorteil: Sie schmiegen sich nicht unnötig an jede Körperpartie.

Stattdessen fallen die Stoffe ab der breitesten Stelle des Bauches leicht und gerade nach unten, erklärt die Modeexpertin. Dadurch werde der Bauch automatisch kaschiert. Sarah kombiniert ihren fließenden Rock zusätzlich mit einem Rollkragen. Der lenkt den Blick weiter nach oben auf Hals und Gesicht.

Shapewear: Warum die richtige Farbe entscheidend ist

Wer zusätzlich auf Shapewear setzen möchte, sollte laut Tine nicht nur auf den Schnitt achten. Auch die Farbe unter dem eigentlichen Outfit spielt eine Rolle.

Ihre Empfehlung: Die Shapewear sollte möglichst heller sein als das Kleidungsstück darüber. Ist sie zu dunkel, könne sie durch den darüberliegenden Stoff sichtbar werden. Gerade unter hellen oder dünneren Kleidungsstücken lohnt sich deshalb ein genauer Blick in den Spiegel.

Bauch wegstylen: So setzt ihr eure Figur gezielt in Szene

Raffungen, High-Waist, fließende Stoffe oder ein längerer Strickmantel: Schon wenige Details können beeinflussen, wohin der Blick bei einem Outfit fällt. Das Ziel ist dabei nicht, die gesamte Figur unter möglichst viel Stoff verschwinden zu lassen. Stattdessen werden einzelne Partien gezielt betont und andere optisch in den Hintergrund gerückt.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche