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Zoll findet 120 Kilo Kokain in Brokkoli-Container im Hafen von Hamburg

Geschätzter Verkaufswert: Zwölf Millionen Euro!

Hamburger Zoll findet 120 Kilo Kokain in Brokkoli-Container

Hamburger Hafen
Blick auf Container am Terminal Eurokai (Eurogate). Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild
deutsche presse agentur

Eigentlich war es nur eine Routinekontrolle, doch dann macht der Zoll einen unfassbaren Fund: 120 Kilogramm Kokain – versteckt in einem Container.

Die Ladung kam aus Südamerika

Hamburg ist der drittgrößte Containerhafen in Europa – rund 8,5 Millionen Container gehen hier jährlich über die Kaikanten. Eine Kontrolle der Ware durch den Zoll ist Standard, doch mit diesem Fund haben die Beamten wohl nicht gerechnet. Am Dienstag entdeckten Zollfahnder in einem Schiffscontainer etwa 120 Kilogramm Kokain. "Das Kokain war in einem Container mit Brokkoli versteckt", sagte der Sprecher der Hamburger Zollfahndung, Stephan Meyns. Das Rauschgift sei bei einer Routinekontrolle am Nachmittag in einer Ladung aus Südamerika entdeckt worden. Zuvor hatten andere Medien berichtet. "Wir gehen davon aus, dass das Kokain, das im Hafen ankommt, relativ rein ist", erläuterte Meyns. Allerdings sei die Untersuchung der Drogen aus dem Lebensmittel-Container noch nicht abgeschlossen.

Menge lässt sich auf das Doppelte strecken

Nach Experteneinschätzung ließe sich die gefundene Menge von etwa 120 Kilogramm Kokain vermutlich auf etwa das Doppelte strecken. In so einem Fall könnten Kriminelle damit rund zwölf Millionen Euro einnehmen - oder gar noch mehr. (dpa/cto)