Pelz oder Kunstfell?Worauf Sie bei Fake-Fur achten sollten

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Fake-Fur: Warum der Kunstpelz so beliebt ist und worauf Sie achten müssen!
Getty Images/iStockphoto, David_Ahn

Von den einen verehrt, von den anderen verabscheut: Es geht um Pelz. Kaum ein Produkt spaltet die Modewelt so sehr. Immer wieder setzen sich Tierschützer dafür ein, dass Modelabels Tierfelle aus ihrem Sortiment streichen. Und der Aufstand scheint zu wirken: Luxusmarken wie Gucci, Prada, Burberry oder Versace nehmen echten Pelz aus ihrem Sortiment. Aber nicht nur Luxusmarken sind dabei: Auch Läden wie H&M, Zara oder Esprit verzichten auf Kleidung mit Tierfell.
Stattdessen wird immer mehr auf sogenanntes „Fake-Fur“ gesetzt – Teile, die echtem Pelz täuschend ähnlich sehen. Aber Achtung: Immer wieder wird Pelz als Fake-Fur ausgegeben. Damit Sie Fake-Fur wirklich ohne schlechtes Gefühl kaufen können, zeigen wir die wichtigsten Tipps zum Erkennen von „echtem Falschpelz“ – und passende Fashion-Pieces.

Echter Pelz? Mit diesen Methoden den Unterschied erkennen!

Fake-Fur von echtem Tierprodukt zu unterscheiden, wird immer herausfordernder. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Modelabels billigen echten Pelz als unechten ausgeben, indem sie Namen wie Gubi für Hund oder Maopee für Katze verwenden, die für den Käufer unverständlich sind und so sein Vertrauen missbrauchen. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir hier einige Methoden, die es Ihnen erleichtern sollen, zwischen Fake- und echtem Pelz zu unterscheiden.

  • Der Unterwolltest:Wie ist das Unterfell beschaffen? Bei echtem Pelz lassen sich Härchen in unterschiedlichen Längen und Strukturen finden – die Struktur vom Fellimitat hingegen ist gleichmäßig, und auch die Länge der Härchen ist einheitlich.

  • Der Pustetest: Pelz verhält sich bei Bewegung wie menschliches Haar und kehrt in seine Ausgangsform zurück, wohingegen Fake-Pelz nicht in seine Ursprungsform zurückkehrt.

  • Der Ledertest:Pelz ist an der Haut des Tieres befestigt, Fake-Fur am Gewebe.

  • Der Brenntest:Bei dieser Methode können Sie einzelne Härchen herausnehmen und anzünden. Wenn die Haare wie menschliches Haar verbrennen und nach Horn riechen, ist es echter Pelz – schmelzen die Härchen und riechen nach Plastik, ist es Kunstpelz.

Flauschiger Webpelz in Cremefarben: Fake-Fur für Freizeit-Looks

Die Pelzjacke hat sich über die Jahre als elegantes Statement der feinen Dame etabliert. Im Jahr 2021 beweisen Fashionistas auf Instagram & Co., dass Fake-Fur auch das Potenzial für einen Streetstyle-Look hat. Lässig kombiniert mit Sneakern, Jeans und Hoodie wird der Kunstpelz zum richtigen Hingucker. Besonders angesagt: Modelle in zurückhaltenden Creme-Tönen reihen sich optimal in die angesagte Farbpalette der Saison ein.

  • Zum Nachshoppen: Die Fake-Fur-Jacke von Uta Raasch* besteht beispielsweise aus 100 Prozent Polyester. Mit abgerundetem Kragen und lässigem Schnitt erweist sich das Modell als idealer Begleiter für Alltag & Co.

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Vorsicht vor verstecktem Pelz: Kapuze und Futter

Wollen Sie echten Pelz vermeiden, sollten Sie einen genaueren Blick auf alle Bestandteile des Kleidungsstückes werfen. Oftmals ist im Futter oder an der Kapuze echter Pelz verarbeitet. Top: Kunstpelz hat sich mittlerweile als gute Alternative etabliert, die den gewünschten Pelz-Look auch ohne Tierleid erreichen kann und oft genauso kuschelig ist.

  • Zum Nachshoppen: Die wasserdichte Jacke von Boden* kommt gleich mit doppeltem Futter daher. Während das erste leicht gesteppt ist, besteht das zweite aus flauschigem Kunstfell. Der Kapuzenbesatz ist ebenso aus Fake-Fur und kann nach Wunsch komplett abgenommen werden.

Fake-Fur-Weste: Die Weste der etwas anderen Art

Wer mit Fake-Fur den nächsten modischen Schritt wagen möchte, kann zu einer auffälligen Webpelz-Weste greifen. Die Weste kann vielseitig über beinahe jedem Outfit getragen werden und verleiht Ihrem Look eine luxuriöse Note

  • Zum Nachshoppen: Die Fake-Fur-Weste von portray berlin* setzt auf einen gedeckten Braunton, der das Kombinieren um ein Vielfaches erleichtert. Mit extralangem Schnitt hebt sich diese Weste von anderen Modellen ab. Bonuspunkte: Sie können die Weste umdrehen! Auf der anderen Seite erinnert die Lederoptik mit PU-Beschichtung an coole Biker-Looks und macht diese Wende-Weste zu einem vielseitigem Staple im Kleiderschrank.

Nicht das Richtige dabei? Hier finden Sie weitere Pieces aus Fake-Fur*

Fazit: Fake-Fur oder doch lieber echter Pelz?

Fake-Fur sieht echtem Pelz mittlerweile zum Verwechseln ähnlich. Viele Modelabels springen auf den Webpelz-Hype auf und fertigen ihre Kleidungsstücke aus den Kunstfasern an. Von der traditionellen Pelzjacke bis zur cleveren Wende-Weste ist alles dabei – das Angebot an Fake-Fur ist riesig. Grundsätzlich gilt: Ob Sie sich nun für Fake-Fur oder echten Pelz entscheiden, ist Geschmackssache. Doch mit unseren Tipps und Tricks können Sie genau herausfinden, was genau Sie da tragen. Durch gründliches Hinsehen, Pusten, Fühlen und Riechen gehen wir auf Nummer sicher und überprüfen, ob wir es wirklich mit Fake-Fur zu tun haben.

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