Die Funktion, die immer noch zu wenige kennen

Nervige WhatsApp-Gruppen müssen nicht (immer) sein

© dpa, Sina Schuldt, ssd jai

24. August 2019 - 16:48 Uhr

Zu viele Gruppen machen uns alle irre

Eigentlich gibt es diese WhatsApp-Funktion schon seit über zwei Jahren. Aber eine Redaktionsumfrage ergab schnell: Viele Nutzer haben sie noch nicht für sich entdeckt und daher noch nie benutzt. Dabei ist sie so hilfreich, um eine andere WhatsApp-Funktion zu umschiffen, die wiederum viele am meisten nervt: die Gruppenfunktion.

Die Broadcast-Funktion ist der Retter in der Not

Wer kennt das nicht: Es soll ein Geburtstagsgeschenk für Oma organisiert werden - zack, Gruppe. Ein paar Freunde wollen sich zum Wochenend-Ausflug verabreden - zack, Gruppe. Das Kind kommt in die KiTa - zack, Gruppe. Irgendwann bimmelt und piepst das Handy nur noch, denn irgendjemand hat wieder ein lustiges Bild gefunden, das unbedingt in der Gruppe geteilt werden muss. Aber das muss nicht (immer) sein. Denn schon länger hat WhatsApp eine praktische Funktion eingeführt, die viele jedoch gar nicht kennen und deswegen kaum benutzen: die Broadcast-Funktion.

Sie sind Chef der Kommunikation

Auf Android-Phones ist die Funktion oben rechts im Drei-Punkte-Menü erreichbar. Bei iPhones befindet sie sich im Chat-Screen direkt unter der Suche. Gut, wir haben sie nun endlich wahrgenommen und gefunden - wie geht's nun weiter?

Einfach die Empfänger auswählen, indem Sie eine Broadcast-Liste erstellen - schon kann's losgehen mit der Broadcast-Nachricht. Alle Empfänger erhalten Ihre Informationen und können antworten - doch die Antworten der Listen-Teilnehmer können nur Sie sehen. Sie sind also zudem noch der absolute Chef der Kommunkation - endlose Debatten sind damit ausgeschlossen. Sie werten die Antworten aus und teilen mit, was der Fall ist. Praktisch auch für Einladungen aller Art!

Gelöscht werden kann ein Broadcast übrigens genau so schnell, an den gleichen Stellen wie oben beschrieben. Also, liebe WhatsApper - es muss nicht immer ein Gruppenchat sein.