Hautpflege für die Haare

Was steckt hinter dem Haarpflege-Trend „Skinification“?

Inhaltsstoffe in Cremes, Seren und Masken für die Haut können auch bei der Haarpflege eingesetzt werden.
Inhaltsstoffe in Cremes, Seren und Masken für die Haut können auch bei der Haarpflege eingesetzt werden.
© NILS KAHLE - 4FR PHOTOGRAPHY

13. Januar 2022 - 10:19 Uhr

von Isabel Michael

Was der Haut gut tut, kann den Haaren nicht schaden. Darum geht es beim Haarpflege-Trend "Skinification". Dabei werden Wirkstoffe in der Hautpflege auch für die Haare und die Kopfhaut eingesetzt. Welche das sind, erfahren Sie hier.

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Hyaluronsäure: Wasserspeicher für Haut und Haar

Um die Haut intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und feine Linien aufzupolstern, kommt Hyaluronsäure in Seren, Cremes und Masken zum Einsatz. Auch in der Haarpflege wird Hyaluronsäure immer beliebter. Sie trägt in Haarpflegeprodukten aufgrund ihrer Wasser bindenden Eigenschaft dazu bei, dass die Kopfhaut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird. So bleibt die Haut von unangenehmen Trockenheitsgefühlen und Schuppen verschont. Weiterhin kann Hyaluronsäure bei strapazierten Haaren helfen, diese wieder weicher und glänzender aussehen zu lassen.

Vitamin C schützt vor UV-Strahlen

Seren mit Vitamin C schützen die Haut vor freien Radikalen aus der Umwelt und wirken zudem entzündungshemmend. Auch für die Kopfhaut kann Vitamin C sehr hilfreich sein, da es vor UV-Strahlen als auch schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Denn obwohl Sonnenschäden auf der Kopfhaut seltener sind, da diese von Haaren bedeckt ist, kann übermäßige Sonnenexposition – vor allem im Hochsommer - dennoch zu Rötungen und Trockenheit und damit zu sonnenbedingten Kopfhautschäden führen. Weiterhin können Haarpflegeprodukte mit Vitamin C verhindern, dass das Haar durch die UV-Strahlung austrocknet und splissig wird.

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Mit Koffein gegen Haarausfall-Hormon?

Koffein in Hautpflegeprodukten hilft gegen Cellulite, Augenringe und auch gegen Fältchen. Auch in Haarpflegeprodukten kann Koffein hilfreich sein, vor allem wenn man unter Haarausfall leidet. Koffein soll das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) hemmen, welches oft für Haarausfall verantwortlich ist. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung allerdings bislang nicht. Weiterhin soll Koffein die Durchblutung der Kopfhaut anregen, sodass das Haarwachstum stimuliert wird.

Niacinamid gegen Rötungen und Entzündungen

Bei Niancinamid handelt es sich um eine Form von Vitamin B3, das in Seren und Cremes oft gegen Rötungen und Entzündungen der Haut eingesetzt wird. Ähnlich beruhigende Effekte soll Niacinamid auch auf die Kopfhaut haben. Haarpflegeprodukte mit Niacinamid sind daher besonders für Menschen mit empfindlicher Kopfhaut geeignet.

Saubere Haare dank AHA- und BHA-Säure

Peelings mit AHA- oder BHA-Säure sorgen dafür, dass abgestorbene Hautschüppchen, Verdickungen und Rückstände von Sonnenbränden entfernt werden. Sie können auch für die Haare eingesetzt werden, denn sie lösen Schmutz und Reste von Haarprodukten aus den Haaren, sodass diese wieder gesund aussehen. Weiterhin verhindern die Peelings, dass Haarfollikel verstopfen.

Allantoin

In Hautcremes wird Allantoin besonders als Anti-Aging-Waffe eingesetzt, denn es soll die Erneuerung der Zellen aktivieren und deren Regeneration beschleunigen. Weiterhin ist der Wirkstoff besonders für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet, da Allantoin sehr feuchtigkeitsspendend ist. In der Haarpflege kann Allantoin dank seiner reizlindernden Eigenschaften zur Behandlung von trockener, geröteter und juckender Kopfhaut eingesetzt werden. Aber auch den Haaren tut es etwas Gutes, denn deren Glanz und Elastizität wird verbessert.

Ceramide gegen Feuchtigkeitsverlust

Ceramide verhindern einen Feuchtigkeitsverlust der Haut und verhindern Schäden durch Umwelteinflüsse. Sie machen die Haut zudem wieder weich und geschmeidig. Ihre positiven Eigenschaften macht sich die Haarindustrie zunehmend zunutze. Ceramide regen Studien zufolge nicht nur das Haarwachstum an, sondern umhüllen das Haar wie eine Schutzschicht, sodass es vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt ist.

Optimal aussehendes Haar hängt auch von der Kopfhaut ab

Gesundes Haar beginnt an der Wurzel – und die steckt bekanntlich in der Kopfhaut. Deshalb ist es sinnvoll, bei der Haarpflege die Kopfhaut nicht zu vergessen. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, der Trend "Skinification" ruft uns aber ins Gedächtnis, dass optimal aussehendes Haar auch von der Kopfhautpflege abhängt.

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