Frontal-Crash in Aue

Drei Tote bei Unfall mit Tesla

Am Sonntag Nachmittag endete ein Frontal-Crash zwischen einem Tesla und einem Seat auf der S255 in der Nähe von Aue in Sachsen mit drei Toten.
Am Sonntag Nachmittag endete ein Frontal-Crash zwischen einem Tesla und einem Seat auf der S255 in der Nähe von Aue in Sachsen mit drei Toten.
© dpa, Andre März, am fdt

23. Juni 2020 - 15:39 Uhr

Tesla gerät in Gegenverkehr

Am Sonntagnachmittag sind bei einem Frontal-Crash zwischen einem Tesla und einem Seat in der Nähe von Aue (Sachsen) drei Menschen ums Leben gekommen. Der Tesla geriet auf einer geraden Strecke auf der S255 plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Der Grund dafür ist noch nicht bekannt.

Drei Frauen bei Unfall nahe Aue getötet

Nach dem Zusammenstoß wurden beide Wagen in den Straßengraben geschleudert. Der Seat landete auf der Seite. Die drei darin sitzenden Frauen im Alter von 30, 32 und 57 Jahren überlebten den Unfall nicht. Im Tesla war eine 30-jährige Frau mit ihren ein und drei Jahre alten Kindern unterwegs. Mutter und Kinder wurden nur leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus.

Spezielles Werkzeug für Tesla-Bergung nötig

Bei einem Unfall mit einem Tesla kann auch noch nach mehreren Tagen die Batterie in Brand geraten. Deshalb sei das Auto in einem speziellen "Hochvolt-Container" unter Quarantäne gestellt worden, sagte Marco Tischendorf, Technischer Leiter beim Umweltservice der Firma Lohr, dem Portal Freiepresse.de.

Bei Unfällen mit E-Autos müssen die Rettungskräfte vor Ort besonders vorsichtig sein. Denn bei einem Brand muss die Feuerwehr im Notfall besondere Löschmethoden einsetzen. Außerdem müssen die Fahrzeuge noch technisch von der Polizei untersucht werden.

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