Tragikomödie aus Hessen
"König der Raben" kommt in die Kinos
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Freundschaft dreier Außenseiter
Der Film „König der Raben“ läuft seit ein paar Tagen in den hessischen Kinos. Er handelt von einer Freundschaft zwischen drei Außenseitern und den Problemen, denen sich Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland stellen müssen. Wir haben den Offenbacher Regisseur Piotr J. Lewandowski bei der Premiere getroffen und dabei hat er uns auch erzählt, dass in dem Film sehr viel persönliches steckt. Mehr dazu sehen Sie im Video.
Seine neue Liebe birgt Schwierigkeiten
Der Protagonist Darko stammt aus Mazedonien. Er ist ein Überlebenskünstler, denn seit Jahren schlägt sich der Mazedonier mit seinen besten Freunden zusammen durch. Um sich und seine kranke Mutter über Wasser zu halten, verkauft er alte Autoteile und züchtet Tauben. Der Filmtitel "König der Raben" passt dennoch, sagt Hauptdarsteller Malik Blumenthal auf der Premiere in Frankfurt: "Ich glaub, es geht vielmehr um dieses Leben wie Raben. Wir überfliegen alles, wir sehen alles, wir gaunern durch die Stadt, und deswegen bin ich der König der Raben, weil wir genau damit unseren Lebensunterhalt verdienen auf’m Schrottplatz und sowas. Wir picken uns das, was wir brauchen!" Doch dann wird die Beziehung zu seinen Freunden und seiner kranken, traumatisierten Mutter auf die Probe gestellt, als der 22-Jährige die Künstlerin Alina kennenlernt.