Vorbesitzer ließen Puddin einfach erblinden

Welpe hat keine Augen - dafür aber ganz viel Glück

2. April 2019 - 21:14 Uhr

Kleine Hündin wurde schlimm vernachlässigt

Die kleine Puddin aus Texas hatte einen schweren Start ins Leben: Ihre Augen entzündeten sich – doch statt sich um die erst sechs Wochen alte Hündin zu kümmern, überließen sie die Vorbesitzer sich selbst. Bis es zu spät war. Doch der Welpe fand trotz fehlendem Augenlicht sein Glück. Wie rührend ihre neue Besitzerin Cory sich um Puppin kümmert, sehen Sie im Video.

Bei Cory führt Puppin ein glückliches Hundeleben

Als Puddin zur "Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (Gesellschaft für den Schutz von Tieren vor Quälerei) in Texas kam, hatten die Tierärzte keine Wahl: Ihre Augen waren so schlimm entzündet, dass sie bereits erblindet war. In einer Operation wurden die Augäpfel der kleinen Hündin entfernt, damit sie keine Schmerzen mehr hat.

Doch Puddin ließ sich nicht unterkriegen: In ihrem neuen Leben bei Cory Gonzales geht es ihr prächtig. "Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie ist ein quirliges Mädchen, das Spaß an langen Nickerchen, den Zehen ihres Hundepapas und Knuddel-Einheiten hat", erzählt die 22-Jährige. Und auch das Netz kriegt nicht genug von dem süßen Hundemädchen: Puddins Instagram-Account hat schon über 7.000 Follower.

Augeninfektionen beim Hund: Wann sind sie gefährlich?

Wie der Tierklinik-Verband "Anicura" erklärt, kann eine Rötung oder Entzündung der Augen beim Hund relativ harmlos sein: Bei der Bindehautentzündung etwa reagiert der Hund wie auch Menschen auf Pollen, Staub, Microfasern oder ähnliche Reizungen. Sie tritt in der Regel beidseitig auf. Augentropfen oder -salben mit antibiotischer Wirkung können hier Abhilfe schaffen, auch eine Hyposensibilisierung ist denkbar.

Augenkrankheiten wie beim Menschen

Schwieriger wird es bei einer Entzündung des Augeninneren, etwa an der Regenbogenhaut. Hier ist oft auch die Lederhaut gerötet, die Hornhaut zeigt Verfärbungen. Auch den Grünen Star können Hunde bekommen. Solche Erkrankungen können starke Schmerzen verursachen und im schlimmsten Fall zum Erblinden führen.

Generell gilt: Hat der Hund rote Augen, Ausfluss oder spürt starken Juckreiz, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der die Ursache klären kann – ebenso bei Fremdkörpern, die schwerere Verletzungen verursachen können.

Manchmal haben Hunde auch eine Sehschwäche – dann kann ihnen tatsächlich eine Brille zu einer neuen Lebensqualität verhelfen.