Taucher überlebt schrecklichen Unfall und ist seitdem entstellt

20. September 2018 - 14:28 Uhr

"Sie nennen mich Monster!"

Alejandro Ramos sieht plötzlich aus wie HULK, so als hätte ihn jemand einfach aufgeblasen. Der 55-jährige hatte ganz plötzlich große Schmerzen, er nahm 30 Kilo zu. Was ist dem armen Mann nur passiert?

Ein Unfall änderte alles

Alejandro Ramos ist Taucher, kennt das Risiko das mit seinem Beruf einhergeht. Der 55-Jährige taucht in seiner Heimat Peru nach Meerestieren, nur mit einem dünnen Schlauch als Luftzufuhr. Doch eines Tages passiert ein folgenschwerer Unfall: Ein anderes Boot sieht nicht, dass er unter Wasser an dem Versorgungsschlauch hängt und rast zu nah an seinem Boot vorbei.

Am Meeresgrund versteht Alejandro sofort, was da gerade passiert ist. Er realisiert, dass sein Schlauch gerissen ist und muss sofort auftauchen, um nicht zu ersticken. Aus 30 Metern Tiefe schwimmt er so schnell es geht an die Wasseroberfläche, greift sich einen anderen Schlauch und taucht sofort wieder ab.

Alejandro macht das einzig Richtige

Der erfahrene Taucher weiß, dass bei solch schnellem Auftauchen der Stickstoff im Körper nicht abgebaut werden kann. Ein tödlicher Fehler - eigentlich. Durch sein erneutes Abtauchen versucht er die sogenannten Dekompressionsphasen nachzuholen.

Er überlebt die tödliche Falle - ist seitdem aber entstellt. Sein Körper ist aufgebläht, weil sich Wasser in den Zellen gesammelt hat. "Sie nennen mich Monster. Ich habe mich hier im Haus meiner Schwester versteckt", erzählt Alejandro. Der 55-Jährige leidet unter den Blicken seiner Mitmenschen.

Erst vor einem Jahr hat sich Alejandro in ärztliche Behandlung begeben. Doch die peruanischen Ärzte sind ratlos. Unser Reporter hat Alejandro bei seiner Behandlung begleitet.