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Stiftung Warentest checkt Staubsauger: Das sind die besten Helfer für die Drecksarbeit

Mit diesen Saugern kriegen Sie Staub und Schmutz einigermaßen weg

Stiftung Warentest checkt Staubsauger: Das sind die besten Helfer für die Drecksarbeit

Besonders Tierhaare können für Sauger zum Problem werden
Besonders Tierhaare können für manche Sauger zum Problem werden.
ALEXMEDVEDEV.COM, iStockphoto

Staubsauger sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, um Staub, Krümel, Asche oder Tierhaare in Haus und Wohnungen den Kampf anzusagen. Die Stiftung Warentest hat jetzt wieder Geräte gecheckt. Auf dem Prüfstand mussten sich acht kabellose Handstaubsauger und sechs Kabelstaubsauger beweisen. So mussten sie unter anderem zeigen, wie gierig oder lustlos sie sich auf ihre Beute schmeißen. Und glücklicherweise haben die Geräte von heute mit dem ersten Staubsauger der Welt, dem „Vaccum Cleaner“ von Hubert Cecil Booth nicht viel gemeinsam. Das Gerät von 1901 war nämlich so gigantisch, dass es auf einem Pferdewagen transportiert werden musste. Heute haben wir moderne Sauggeräte mit Stromversorgung aus der Steckdose oder akkubetriebene Sauger, die sich um den Dreck kümmern.

So saugstark, dass man kaum vom Fleck kommt

Frau saugt Teppich
Manche Sauger sind so stark, dass man sie kaum über den Teppich bewegen kann.
iStockphoto

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass eine große Saugkraft bei einem Staubsauger ein absoluter Pluspunkt ist. Weit gefehlt. Die neuen Geräte sind zum Teil so stark, dass man den Bürstenkopf nur mit enormer Kraftanstrengung über den Teppich bugsiert bekommt. Grund genug für die Warentester, bei ihrem Check die Saugleistung so zu reduzieren, dass der Saugvorgang leicht von der Hand geht. Das hat Folgen: Die Reinigungsleistung geht zurück und wenn es die Saugdüse mit sogenanntem Grobgut (eine Mischung aus Linsen und Reis) oder Tierhaaren zu tun bekommt wird die Luft dann doch eher dünn. Bei den Kabelsaugern haben sich hier nur die beiden teuren Geräte einigermaßen geschlagen. Diese beiden Geräte dürfen sich dann auch als einzige im Test über die Note „gut“ bei den Kabelsaugern freuen:

  • Bosch BGC41XSIL für ca. 275 Euro
  • Miele Boost CX1 Allergy SNCFO

Alle anderen Geräte haben es immerhin noch auf ein annehmbares „befriedigend“ gebracht. Vollkommen durchgefallen ist demnach keines der Geräte.

Ein "gut" und ein "mangelhaft" bei den Akku-Saugern

Wer einen guten Akkusauger will, muss tief in die Tasche greifen
Wer einen guten Akkusauger will, muss tief in die Tasche greifen.
Yuganov Konstantin, iStockphoto

Bei den kabellosen Modellen im Test sieht die Welt ein bisschen anders aus. Der Xiaomi Mi Vacuum Cleaner Light MJWXCQO3DY ist mit rund 110 Euro eines günstigsten Geräte im Test, saugt aber so schlecht, dass es nur für ein „mangelhaft“ reicht. Auch bei den meisten anderen Geräten ist es mit der Reinigungsleistung nicht so sonderlich weit her und obendrein wird der angesaugte Schmutz zum Teil wieder herausgepustet. Wer bei den Akkusaugern ein annehmbares Ergebnis erzielen will, muss tief in die Tasche greifen, bekommt dafür dann den Testsieger bei den kabellosen Staubsaugern:

  • Bosch BS825CARP für rund 600 Euro

Einen Nachteil haben übrigens alle Geräte, egal ob mit Kabel oder Akku, im Test: Sie kommen ohne den klassischen Staubsaugerbeutel aus und fangen Staub und Schmutz in einer sogenannten Staubbox auf. Das reduziert zwar die laufenden Kosten, zwingt aber die Benutzer dazu, beim Leeren direkt mit dem eingesammelten Dreck in Kontakt zu kommen. Das ist für Stauballergiker natürlich nicht gut. (tra)

Alle Testergebnisse finden Sie auf der Website von Stiftung Warentest.