Steven Seagal: Strafe wegen unlauterer Werbung für Kryptowährung

Steven Seagal hat sich nicht an die Spielregeln gehalten
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28. Februar 2020 - 15:03 Uhr

Steven Seagal hat eine dicke Rechnung von der US-Wertpapierbehörde erhalten. Der Schauspieler hatte unerlaubt Werbung für Kryptowährung gemacht.

Es spricht eigentlich nichts dagegen, sich neben seinem Gehalt ein kleines Zubrot zu verdienen. Das dachte sich wohl auch Steven Seagal (67, 'Alarmstufe: Rot') und investierte in die Firma Bitcoiin2Gen, die im lukrativen Markt der Kryptowährungen agiert.

Lukrative Nebeneinkünfte

Mehr noch, die Firma schlug dem Action-Helden anschließend vor, aus seiner Berühmtheit zusätzlich Kapital zu schlagen: Der Hollywood-Recke sollte die frohe Botschaft der Vorzüge der virtuellen Währung unter seinen zahlreichen Fans verbreiten und dafür reich entlohnt werden. So wurde ihm nicht nur eine Zahlung von umgerechnet fast 230.000 Euro in Aussicht gestellt, sondern er sollte auch zusätzlich noch in Bitcoiin2Gen bezahlt werden: Gut 680.000 Euro sollten auf diese Art und Weise fließen.

Steven Seagal profitierte

Steven Seagal machte sich also prompt daran, die Kryptowährung zu bewerben. Was der Star dabei allerdings nicht erwähnte, war, dass er selbst ein finanzielles Interesse an der fraglichen Firma hatte und von steigenden Verkaufszahlen persönlich profitierte. Das entging auch der US-Wertpapierbehörde nicht: Die stellte den Schauspieler zur Rede und kassierte jetzt rund 285.000 Euro Strafe bei ihm ab. Außerdem musste er einen Teil seiner Gage an Bitcoiin2Gen zurückzahlen. Steven Seagal darf zudem für die nächsten drei Jahre keine Finanzwerbung machen. Vielleicht sollte er es lieber ganz lassen.

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