21. April 2019 - 10:41 Uhr

Held der Kindheit

Vor 30 Jahren löste der Game Boy von Nintendo einen neuen Hype aus: Zum ersten Mal konnten Videospiele problemlos unterwegs gespielt werden. An der Technik hat sich viel geändert – an der Faszination für den allerersten Game Boy allerdings wenig. Im Video erklären wir den Hype um den Game Boy!

Erinnerungen an den ersten Game Boy

1989 verändert der graue, aus heutiger Sicht, klobige Kasten die Welt der Spiele. Ob Tetris oder Super Mario, plötzlich ließen sich die Spiele mitnehmen und überall lockten die schrillen Piepstöne in ein pixeliges schwarz-weißes Gaming-Paradies.

Die Spiele, damals noch relativ groß, wurden in Plastikhüllen aufbewahrt, sodass bloß kein Staub auf die Kontakte kam. Funktionierte ein Spiel mal nicht, wurde mit routiniertem Pusten die Fläche gesäubert und wieder spielfähig gemacht.

Das Gerät wurde stetig weiterentwickelt: Game Boy Pocket, Game Boy Color, Game Boy Advance, usw. – alle beliebt, aber keiner hat so sehr Kultstatus erreicht wie die erste Generation. Kritiker waren zunächst nicht überzeugt, der geringe Kaufpreis und der Spaßfaktor überzeugten Kunden aber scheinbar.

Eltern schon damals besorgt

Viele Eltern verteufeln heute die Zeit, die ihre Kinder vor den Bildschirmen verbringen. Das war Ende der 1980er Jahre nicht anders. Die Folgen des mobilen Spielens waren noch nicht absehbar – schadet es den Sprösslingen, oder nicht?

Heute ist die Technik lange überholt. Kaum ein Jugendlicher würde sich mit der einfachen Grafik zufriedenstellen, wo doch Smartphones jedes erdenkliche Spiel in hoher Auflösung und bunten Farben wiedergeben.

Die Kinder von damals, heut schon lange Erwachsene, erinnern sich aber sicher gerne an ihre Kindheit mit dem ersten Kult-Game Boy.