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Instagram-Story soll zeigen, wie Youngster Frau begrapscht

Skandal um Formel-1-Pilot Nikita Mazepin

Nikita Mazepin
Nikita Mazepin

09. Dezember 2020 - 13:59 Uhr

Skandal um Haas-Pilot Mazepin

In der Formel 1 ist Nikita Mazepin für das Haas-Team noch nicht ein Rennen gefahren, doch den ersten großen Skandal hat der Russe, der 2021 der Teamkollege von Mick Schumacher ist, schon am Hals: In einer mittlerweile gelöschten Story auf Instagram soll zu sehen gewesen sein, wie Mazepin im Auto einer Frau an die Brüste fasst. Einverstanden scheint die Frau nicht, denn sie zeigt Mazepin den Mittelfinger und hält die Kamera zu. Das Haas-Team hat sich in den sozialen Medien bereits von der Aktion distanziert. "Das Haas F1 Team duldet das Verhalten von Nikita Mazepin in dem kürzlich in seinen sozialen Medien veröffentlichten Video nicht. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass das Video in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, für das Haas F1-Team abscheulich. Die Angelegenheit wird intern behandelt", so der Rennstall.

Mazepin entschuldigt sich auf Twitter

Auf Twitter entschuldigte sich Mazepin in einem knappen Statement. "Ich würde mich gerne für mein unangebrachtes Verhalten entschuldigen. Mir tut Leid, dass ich das Haas-F1-Team blamiert habe. Als Fahrer in der Formel 1 muss ich mich an einen höheren Standard halten. Ich verspreche, daraus zu lernen."

Video sei „dummer Spaß“ gewesen

Auch die junge Frau, die in dem Video zu sehen gewesen sein soll, hat sich mittlerweile gemeldet – und Partei für Mazepin ergriffen. Der Formel-1-Fahrer und sie seien "seit langer Zeit gute Freunde" und die Aktion sei "nicht ernst", sondern ein "dummer Spaß" gewesen, so Andrea D'lval.

Viele Formel-1-Fans wittern hinter dem Statement der Frau nur Schadensbegrenzung, die sich der Russe womöglich von ihr gewünscht hat: Profil-Screenshots sollen zeigen, dass sich das Model und der Rennfahrer erst seit wenigen Stunden auf Instagram folgen und alles andere als "lange Zeit" kennen.

Fans fordern Rauswurf

Der Aufschrei in den sozialen Medien ist jedenfalls gewaltig, denn am zukünftigen Teamkollegen von Mick Schumacher scheiden sich seit langem die Geister. Für viele ist Nikita Mazepin nur ein Paydriver, der das Cockpit bei Haas den Milliarden seines Vaters verdankt – und nicht dem eigenen Talent. Zudem fiel der Russe wiederholt durch Disziplinlosigkeit auf. Auf der Strecke kassierte er in der vergangenen Saison zahlreiche Strafpunkte und stand kurz vor einer Renn-Sperre. Schon 2016 hatte er aber auch außerhalb des Autos für Aufregung gesorgt, als er nach einer Formel-3-Trainingseinheit auf den britischen Ferrari-Junior Callum Ilott einschlug. Mazepin wurde damals für ein Rennen gesperrt.

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