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Sibylle Rauchs verkokstes Leben

Ein schockierendes Eingeständnis

"Ich habe mein Leben verkokst und verkorkst". Mit diesem Geständnis schockt Sibylle Rauch (58) bei uns im Interview vor einem Jahr. Jetzt ist sie in den Dschungel gezogen. Danach soll alles besser werden. Die Geschichte ihres Absturzes haben wir nochmal zusammengefasst: 

Vom Playmate in die Prostitution

Sibylle Rauch schaffte in jungen jahren den Durchbruch mit "Eis am Stiel".
Damals ahnte die junge Sibylle Rauch noch nichts von der dramatischen Wende in ihrem Leben. © imago/Horst Galuschka, imago stock&people

Mit 18 wird Sibylle Rauch entdeckt. Nachdem sie in den 80ern zunächst als Playmate und Schauspielerin in den "Eis am Stiel"-Erotik-Streifen den Durchbruch geschafft, wechselt sie ins Porno-Business. Um im Geschäft zu bleiben, lässt sie sich mehrfach die Brüste vergrößern. Sie nimmt Unmengen Kokain. Heute weiß Sybille Rauch, dass das die Zeit war, in der sie die größten Fehler gemacht hat. Anstatt zu sparen verliert sie die Übersicht. Sie zahlt keine Steuern. Dann kommt das Finanzamt. Sie verliert ihre 400.000 Mark teure Eigentumswohnung und plötzlich ist sie pleite. Als auch noch die junge Dolly Buster in der Sexbranche auftaucht, ist für Sibylle ist kein Platz mehr. Was folgt ist der totale Absturz: Der einstige Männertraum wird 2016 obdachlos. Rauch lebt von Sozialhilfe, sieht als Ausweg nur noch den Weg in die Prostitution. "Es gab großen Andrang", erzählte sie im RTL-Interview. Bis zu 2000 Euro hätten ihre Freier gezahlt.

Der geheime Retter

In Österreich schafft Sibylle Rauch zuletzt einen Neustart. Dank ihres geheimen Retters, den Sibylle liebevoll Bussibär nennt. Bussibär will seinen vollen Namen nicht nennen. Aber Alex Sch. spendiert ihr eine Busen-OP und auch neue Zähne. Auch dank der Beisserchen hat Rauch wieder gut lachen.

"Ich hatte keine Würde mehr"

Ihre traurige Lebensgeschichte will Sibylle im Camp trotzdem nicht verschweigen. "Ich möchte meine Vergangenheit im Dschungel nicht endlos bequatschen. Ich würde aber gerne rüberbringen, dass man ganz schnell von ganz oben nach ganz unten rutschen kann", sagt Rauch zu RTL.de. "Ich war ja irgendwann ein obdachloser Mensch, der keine Würde mehr hatte. Ich war ohne Zuhause, ohne Zähne und ohne alles Lebensnotwendige. Ich hatte auch keinen Stolz mehr und bin aus diesem Teufelskreis nicht mehr rausgekommen." Sie glaubt: "Ich kann jüngeren Kandidaten etwas mit auf den Weg geben. Sowohl als Vorbild, aber auch als abschreckendes Bild."

Nach dem Dschungel soll alles anders werden!

Ihr Ziel bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!": "Im besten Fall werde ich zur Dschungelkönigin. Ich hoffe, dass auch wieder mehr TV-Angebote kommen." Allerdings gibt es Dinge, die ihr den Dschungel-Aufenthalt auch madig machen könnten: "Ich habe durch meine vielen Schönheits-OP’s auch einen Nachteil", findet sie. "Ich habe ja auch künstliche Zähne. Und wenn ich dann Sachen wie Fischaugen beißen muss, könnte ich Probleme bekommen. Aber das sind halt die Konsequenzen aus meinem schweren Absturz."

Hilfe bei Selbstmord-Gedanken

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.