"Heute werden noch Menschen sterben“

Mann (33) in Hamburg droht, seine Nachbarin und Polizisten zu erschießen - SEK rückt aus

Um 19:45 Uhr alarmierte die Nachbarin die Polizei, nachdem ihr gedroht wurde. (Symbolbild)
Um 19:45 Uhr alarmierte die Nachbarin die Polizei, nachdem ihr gedroht wurde. (Symbolbild)
dpa, Daniel Reinhardt

Das Sondereinsatzkommando (SEK) musste am Mittwochabend in Hamburg Rahlstedt ausrücken: Ein Mann drohte seiner Nachbarin und später den Beamtinnen und Beamten der Polizei damit, sie zu erschießen.

Frau setzt nach Bedrohung einen Notruf ab

Um 19:45 Uhr ging am Mittwochabend einen Notruf aus Hamburg-Rahlstedt bei der Polizei ein: Eine 66 Jahre alte Frau wurde von ihrem 33-jährigen Nachbarn stark bedroht. „Der Mann soll ihr gedroht haben, er hätte Patronen und würde auf sie schießen“, erklärt ein Polizeisprecher im Gespräch mit RTL. Zuvor habe die Frau Geräusche gehört, die nach dem Laden einer Waffe geklungen haben sollen.

"Heute werden noch Menschen sterben"

Wenig später stand die Polizei dann vor der Wohnung des 33-Jährigen. Er selbst war wiederum auf dem Balkon und rief: „Heute werden noch Menschen sterben.“ Daraufhin zog die Polizei die Einsatzkräfte des SEK hinzu, das den Mann schließlich in der Wohnung überwältigen konnte. Eine Waffe wurde bei ihm nicht gefunden – weder am Körper, noch in der Wohnung. Später wurde er 33-Jährige von einem Amtsarzt wegen seinen Verhaltensauffälligkeiten untersucht und in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. (dpa/ljo)