Schwerwiegende Verletzungen möglich

Fisher-Price-Wippe bei Drogeriekette Müller zurückgerufen

Mehrere Babywippen von Mattel werden derzeit zurückgerufen.
Mehrere Babywippen von Mattel werden derzeit zurückgerufen.
© Fisher Price

10. Juni 2021 - 13:44 Uhr

Mehrere Todesfälle durch Babywippe

Die Drogeriekette Müller informiert ihre Kunden derzeit über einen Rückruf einer Babywippe der Marke Fisher-Price. Der US-amerikanischer Spielzeugkonzern Mattel, zu dem auch Fisher-Price gehört, hatte zuvor mehrere elektrische Wippen zurückgerufen. Die betroffenen Wippen können offenbar schwerwiegende Verletzungen verursachen. Vier Säuglinge sollen nach der Benutzung einer der zurückgerufenen, allerdings nicht in Deutschland erhältlichen, Wippe ums Leben gekommen sein.

Welche Wippen wurden zurückgerufen?

Wie die US Consumer Product Safety Commission (CPSC) mitteilte, gab es bei der Fisher-Price-Wippe 4-in-1 Rock 'n Glide Berichte über vier Todesfälle bei Säuglingen, die sich im Zeitraum von April 2019 bis Februar 2020 ereignet haben sollen. Die Säuglinge sollen den Berichten zufolge unangeschnallt auf den Rücken gelegt und später auf dem Bauch gefunden worden sein.

Ebenso zurückgerufen wurde die Fisher-Price-Wippe 2-in-1-Soothe 'n Play Glider. Hier gab es bislang keine Meldungen über Todesfälle. Verbrauchern wird aber dringend davon abgeraten, die Wippe weiter zu benutzen.

Die Drogeriekette Müller warnt ihre Kunden nun vor der auch in Deutschland erhältlichen Fisher-Price-Wippe GWD46 Glider Smart Connect (EAN: 887961938418). Diese stand seit dem 18. August 2020 bei der Drogeriekette zum Verkauf und kann Müller zufolge schwerwiegende Verletzungen verursachen. Das Unternehmen bittet Verbraucher auf seiner Internetseite, die Nutzung des Artikels umgehend einzustellen.

Der betroffene Artikel kann in jeder Müller-Filiale zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

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