5 praktische Helfer

Schutz vor Kälte: So kommt Ihr Hund gut durch den Winter

Ein Golden Retriever geniest - gut verpackt - den Schnee.
Ein Golden Retriever geniest - gut verpackt - den Schnee.
© (C) 2016 Charles Mann, All Rights Reserved ((C) 2016 Charles Mann, All Rights Reserved (Photographer) - [None], Charles Mann

27. Januar 2022 - 10:13 Uhr

Ist Hundebekleidung nur modischer Schnickschnack?

In den kalten Monaten des Jahres sind nicht nur wir Menschen dick eingepackt - immer mehr Hunde tragen ebenfalls Mantel, Pulli oder Schal. Noch vor ein paar Jahren wurde das eher als modischer Schnickschnack angesehen. Doch das hat sich geändert und immer mehr Frauchen und Herrchen entdecken die Vorteile, die Hundebekleidung* mit sich bringt.

Wann sind Vierbeiner auf Schutz angewiesen?

Ihr Vierbeiner spürt sehr schnell, ob es ihm draußen zu kalt ist. Hat er von vornherein keine Lust raus zu gehen, dann könnte es ihm schon an der Tür zu kalt sein. Friert Ihr Hund, erkennen Sie das an einem verspannten, hochgezogenem Rücken, einem eingekniffenen Schwanz und ganz deutlich daran, dass er zittert.

Je nach Fellbeschaffenheit und abhängig von der körpereigener Unterwolle, frieren manche Vierbeiner bei niedrigen Temperaturen, Regen und Schnee besonders schnell. Hunde ohne Unterwolle sind hier klar im Nachteil. Tiere, die dagegen ausreichend Unterfell haben, sind sehr viel besser geschützt. Solange sie sich bewegen, schützt ihr Fell sie vor Nässe und Kälte. Auch kranke, alte, frisch geschorene Tiere und Welpen sollten mit der richtigen Bekleidung gegen Kälte geschützt werden.

Tipp: So kommen Ihre Haustiere gut durch die kalte Jahreszeit.

Hundebekleidung gegen Nässe und Kälte

Dackel sind aufgrund ihrer kurzen Beine und ihres langen Körper anfällig für Kälte.
Dackel sind aufgrund ihrer kurzen Beine und ihres langen Körpers anfällig für Kälte.
© iStockphoto

Entscheiden Sie sich für den Kauf von Hundebekleidung, sollten Sie diese sorgfältig auswählen. Diese Eigenschaften sind bei Hunde-Bekleidung wichtig:

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:
  • Atmungsaktivität
  • Wasser- & Winddichte
  • Strapazierfähigkeit
  • gute Passform

Hundemütze: Hier gibt's was auf die Ohren!
Ohrenschützer oder Hundemützen sollten Sie ihrem Vierbeiner nur dann anziehen, wenn er sehr geräuschempfindlich ist oder der Tierarzt Ihnen dazu geraten hat. Ansonsten schränken Sie unnötig einen der wichtigsten Orientierungssinne des Hundes ein.

Wintermantel: Schön warm verpackt

An sehr kalten Tagen reicht ein Regenmantel meist nicht aus und Hundehalter sollten ihre Vierbeiner mit einem wärmenden Mantel schützen. Besonders bieten sich Fleecestoffe an, die mit warmer Baumwolle oder Nicki gefüttert sind. Auch wattierte Stoffe, die die Wärme am Körper halten, sind sehr gut geeignet.

Es gibt Mäntel mit extra langem Halskragen oder Kapuzen, die verhindern, dass Schnee eindringen kann – denn der würde durch die Körperwärme schmelzen und Feuchtigkeit ins Fell bringen.

Pullover: Stylisch gegen klirrende Kälte

Für Hunde gibt es Pullover in den unterschiedlichsten Designs*. Bei trockener Kälte sind solche Pullis sehr praktisch, bei Nässe ziehen sie sich jedoch mit Feuchtigkeit voll, werden schwer und kühlen den Hund aus.

Hundepfoten vor Streusalz schützen

Yorkshire Terrier besitzen keine Unterwolle und sind dem entsprechend empfindlich gegen Kälte.
Yorkshire Terrier besitzen keine Unterwolle und sind dem entsprechend empfindlich gegen Kälte.
© artdayanna (artdayanna (Photographer) - [None], annakatikova

Bei Schnee und Glätte setzen neben der Kälte auch Streusalz, Eis und Splitt den empfindlichen Pfoten zu. Hundeschuhe eignet sich gut, um die Pfoten Ihres Tieres auf heißen, rauen oder gefährlichen Untergründen zu schützen.

Warum Hunde Schuhe brauchen können:

  • zum Schutz nach Verletzungen und medizinischen Eingriffen
  • bei Kälte oder extremer Hitze
  • als Unterstützung bei Behinderungen oder bei Krankheiten
  • zum Schutz vor Glasscherben und spitzen Gegenständen
  • als Unterstützung bei Wanderungen
  • für besseren Halt bei Training und Wettkämpfen

Ein Hunde-Loop hält ebenfalls warm

Hundeschals wärmen den Hals und dienen bei Vierbeinern oft als Accessoires. An richtig kalten Tagen sind sie bei Hunden ohne Unterfell sinnvoll. Hunde, die bereits erkältet sind, kann man mit einem Schal warmhalten und ihre Genesung unterstützen. Das ist nicht bei allen Hunden notwendig. Rassen wie Huskys oder Neufundländer lieben Eis und Schnee und können gar nicht genug vom Winter bekommen.

Das sieht bei Hunderassen, die aus Ländern mit warmem Klima stammen, anders aus. Windhunde oder Pinscher sind Rassen, die nur ein kurzes Fell ohne wärmende Unterwolle haben. Dementsprechend sollten sie geschützt werden.

So bekommen Sie Ihren Hund wieder warm

Im warmen Zuhause hört ihr frierender Hund schnell auf zu zittern.
Im warmen Zuhause hört ihr frierender Hund schnell auf zu zittern.
© iStockphoto

Sobald der Hund wieder ins Warme kommt, hört das Zittern meist schnell auf – und das Tier entspannt sich. Vermeiden Sie Zugluft und lassen Sie Ihren Hund nicht auf einem kalten Untergrund (Fliesen, Laminat) liegen. Sorgen Sie für wärmende Decken und machen Sie es Ihrem Vierbeiner kuschelig warm. Liegt Ihr Hund am liebsten neben seinem Körbchen auf dem Boden, kann eine Heizdecke, ein wärmender Teppich oder auch eine dicke Decke hilfreich sein.

Was Sie außerdem für Ihre Vierbeiner tun können

  • Damit Ihr Hund in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen ist, sollten Sie ihn ihm ein Leucht- bzw. LED-Halsband* anziehen.
  • Säubern Sie die Pfoten Ihres Vierbeiners nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser und trocknen Sie den Hund gut ab.
  • Streusalz, Kälte und Nässe strapazieren die empfindlichen Ballen der Hunde und trocknen sie aus. Schützen Sie die Pfoten mit einer reichhaltigen pflanzlichen Creme, die für Hunde geeignet ist.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.