Alle aktuellen Entwicklungen Schnee, Kälte und Glätte im Liveticker: Auto rutscht wegen Glätte in Gleisbett - ICE bleibt liegen

Schiene
Auto blockiert Bahnschiene

Deutschland bibbert sich durch die Vorweihnachtszeit – alle Infos rund um die aktuelle Wetterlage finden Sie in unserem Liveticker.
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Fabian Klein

Betrieb auf Airport Wien vorübergehend eingestellt

Auf dem Flughafen Wien ist der Betrieb witterungsbedingt vorläufig eingestellt worden. „Wir gehen davon aus, dass die Situation jedenfalls noch bis etwa 11.00 Uhr so anhalten wird", teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur APA mit. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports – etwa München, Frankfurt, Köln, Venedig - umgeleitet. Abflüge waren demnach verzögert. 
Auf dem Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hat sich laut Flughafen eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefriert. Es werde intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen, sagte der Sprecher. 
Lynn Michel

Bis zu zwei Zentimeter Glatteis auf den Straßen

Ausnahmezustand auf der A9 bei Bayreuth: Nach gleich neun Unfällen musste die Autobahn in beide Richtungen vorübergehend voll gesperrt werden. Acht Menschen wurden leicht, zwei schwer verletzt. Polizei und Rettungsdienste waren stundenlang im Einsatz. Besonders tückisch: Auf der Fahrbahn lag stellenweise bis zu zwei Zentimeter dickes Glatteis, erst kurz vor dem einsetzenden Berufsverkehr waren alle Spuren wieder frei.
Johanna Kroke

Massenkarambolage mit 13 Verletzten in Oberfranken 

13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrbahn sei „spiegelglatt“ gewesen. In die Massenkarambolage seien 20 Autos, ein Lastwagen und ein Streufahrzeug verwickelt gewesen. In der Folge hätten sich mehrere kleinere Unfälle mit Blechschaden ereignet. Die B173 wurde im Unfallbereich vorübergehend komplett gesperrt. 
Johanna Kroke

Kleintransporter prallt gegen Rettungswagen – fünf Verletzte 

Beim Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem Rettungswagen sind in Oberbayern fünf Menschen verletzt worden: die drei Insassen im Transporter sowie die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagen. Die Sanitäter kümmerten sich um die verletzten Männer aus dem Kleintransporter, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte. Dann seien alle fünf Unfallopfer in Krankenhäuser gebracht worden.
Der 23 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters war laut Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen nahe Palling (Landkreis Traunstein) auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Rettungswagen geprallt. Beide Fahrzeuge seien von der Straße geschleudert worden.
Der 23-Jährige wurde laut Polizei mittelschwer verletzt, seine 29 und 22 Jahre alten Mitfahrer sowie die 43 und 30 Jahre alten Sanitäter haben leichte Verletzungen. 
Ein Patient befand sich laut Rotem Kreuz nicht an Bord des Rettungswagens. Dieser sei auf dem Weg von einem Krankenhaus zur Rettungswache gewesen. 


Johanna Kroke

Glätteunfälle auf der A7: Massenkarambolage mit acht Autos 

Spiegelglatte Straßen haben zu zahlreichen Unfällen im Norden geführt – es gab auch Verletzte. Die Autobahn 7 musste zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn in Richtung Hamburg komplett gesperrt werden. Wie die Polizeidirektion Neumünster mitteilte, wird der Verkehr an der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Süden von der Autobahn abgeleitet. Derzeit seien sowohl Polizei als auch Rettungsdienste vor Ort im Einsatz. Wie lange die Sperrung noch andauern wird, konnte die Polizei nicht sagen. „Es gab sehr viele Unfälle, aber meistens blieb es bei Blechschäden", sagte ein Sprecher. 
Die Feuerwehr berichtete von einer Massenkarambolage mit acht beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei einem weiteren Unfall stießen drei Fahrzeuge zusammen – zwei Menschen wurden verletzt. Bei einem Fahrzeug handelte es sich um einen Viehtransporter mit Rindern. Einige Tiere mussten getötet werden. 
Johanna Kroke

Schulen in Niedersachsen und Bremen kehren zum Präsenzunterricht zurück

Starker Schneefall hat im Nordwesten den Alltag vieler Menschen durcheinandergewirbelt. Am Dienstag sollen die Schulen aber wieder öffnen. Die Schülerinnen und Schüler im Nordwesten müssen sich nach dem Wintereinbruch wieder auf regulären Unterricht einstellen. In der Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen waren am Abend für Dienstag keine Schulausfälle eingetragen. Am Freitag und heute war der Präsenzunterricht landesweit abgesagt worden.
Auch das Bremer Bildungsressort teilte mit, dass es nach zwei Tagen ohne Präsenzunterricht zurück an die Schulen in Bremen und Bremerhaven geht. Die Schülerbeförderung stehe wieder planmäßig zur Verfügung. 
Johanna Kroke

Retter stirbt auf zugefrorenem Steinhuder Meer  

In Niedersachsen ist auf dem zugefrorenen Steinhuder Meer ein Mann ums Leben gekommen, der einen verunglückten Eissegler retten wollte. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt, war der Eissegler am Sonntagnachmittag auf dem Weg nach Mardorf teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant habe ihm zu Hilfe kommen wollen, auf dem Weg über das Eis aber einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann sei zunächst medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht worden, später jedoch gestorben. Der Eissegler sei unverletzt geblieben.
Johanna Kroke

Ein Toter und drei Verletzte auf spiegelglatter Autobahn 

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben geriet ein Lastwagenfahrer ins Schlingern und auf die linke Fahrbahnseite, wo er zwei Autos erfasste. Ein Wagen und der Lkw hätten Feuer gefangen, sagte der Sprecher. Die Person auf dem Beifahrersitz in dem Auto sei tödlich verletzt worden. Der Lkw-Fahrer sowie die Fahrer der zwei Autos seien verletzt worden.
Wegen des Brandes wurde die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser in Fahrtrichtung Westen gesperrt. „Die Fahrbahn dort ist spiegelglatt“, hieß es. 
Die Polizei in Mittelfranken warnte nach mehreren Unfällen auf glatter Fahrbahn vor Fahrten auf der Autobahn 6 südlich von Nürnberg. 
Fabian Klein

Jugendlicher will Schnee von Stromleitung entfernen – tot 

Beim Versuch, eine Stromleitung von Schneemassen zu befreien, ist ein Jugendlicher in Oberbayern gestorben. Er habe die durchhängende Leitung am Freitag auf einem Hof in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) bemerkt, teilte die Polizei mit. Beim Versuch, den Schnee mit einer Teleskop-Astschere aus Metall von der Leitung zu entfernen, habe er einen Stromschlag erlitten.
Der Jugendliche, der demnach in Begleitung zweier Freunde war, sei schwer verletzt per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Dort starb er laut Polizei am Sonntag an seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem tödlichen Unfall aus.
Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang davor, sich in die Nähe durchhängender Stromleitungen zu begeben. „Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen", teilten die Beamten mit. „Bereits die Annäherung an Oberleitungen ist extrem gefährlich und die Hochspannung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen."
Fabian Klein

Regionalbahn in Sachsen entgleist

Am Bahnhof Glashütte im Osterzgebirge ist am Morgen eine Regionalbahn entgleist. Die 25 Fahrgäste an Bord seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei mit. Die Strecke ist gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache. 
Laut Bundespolizei sprang der Triebwagen komplett aus den Gleisen. Auch die erste Achse des zweiten Wagens sei entgleist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Bedingungen mit Eis und Schnee. Der Verkehrsverbund VVO sprach von einer „witterungsbedingten Entgleisung".
Der Zugverkehr zwischen Altenberg und Heidenau ist unterbrochen. Es handelt sich nach Angaben der Bundespolizei um eine eingleisige Strecke. Der Verkehrsverbund teilte im Internet mit, dass ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden soll.
Lea Haberbosch

Eltern fordern frühere Infos zu Schulschließungen in NRW 

Die Landeselternschaft der Grundschulen fordert frühere Informationen über drohende Schulschließungen. Wenn die Schulen bereits am Freitag auf ein solches Szenario für Montag hingewiesen worden seien, wäre es sinnvoll gewesen, auch die Eltern dabei einzubinden, sagte Vorsitzende Josephine Behrens der Deutschen Presse-Agentur.
Dann hätten Eltern die Möglichkeit gehabt, schon über einen Plan B für die Betreuung der Kinder nachzudenken. So sei die Information über den landesweiten Distanzunterricht erst mit der Entscheidung der Landesregierung am Sonntagnachmittag erfolgt. Das sei gerade für berufstätige Eltern zu spät. Künftig sollte es einen besseren Informationsfluss geben.  
Nach den ihr vorliegenden Rückmeldungen gebe es nur wenige Einzelfälle, in denen Grundschulen keine Notbetreuung für Schüler angeboten haben. Die Entscheidung des Schulministeriums, angesichts der Glatteisgefahr am Montag die Schulen geschlossen zu lassen und für diesen Tag Distanzunterricht anzuordnen, sei nachvollziehbar. Die Sicherheit der Schüler stehe an erster Stelle. 
Beim Umfang der gestellten Aufgaben im Distanzunterricht seien keine besonderen Auffälligkeiten bekanntgeworden. „Laut unseren Rückmeldungen an die Landeselternschaft gab es eine angemessene Aufgabenverteilung", sagte Behrens auf die Frage, ob die Anforderungen zu umfangreich seien. 
Lea Haberbosch

Vermisster Eistaucher ist tot

Bei der Suche nach einem verunglückten Eisbader haben Einsatzkräfte in einem Teich in Wismar die Leiche eines Mannes gefunden. Laut einer Polizeisprecherin handelt es sich um einen 40-Jährigen. Ein Zeuge hatte laut Polizei dort einen Mann beim Eisbaden gesehen - dieser sei dann nicht wieder aufgetaucht. Danach habe der Zeuge die Einsatzkräfte verständigt.
Eine Polizeisprecherin hatte nach eigener Aussage die Information, dass der Verunglückte eine Kamera aufgebaut hatte, mutmaßlich um das Eisbaden zu dokumentieren. Den Angaben zufolge hatte der Zeuge gesehen, wie der Mann zuvor zum Baden in dem Rückhalteteich für Löschwasser im Stadtteil Wendorf ein Loch ins Eis geschlagen hatte und hineingegangen war. Die Feuerwehr fand später ein Stativ.
Die Feuerwehr zog nach eigenen Angaben auch Taucher für die Suche hinzu. „Die Bedingungen sind sehr schlecht", sagte Ronny Bieschke vom Brandschutzamt Wismar. Mit Kettensägen habe man Löcher im Eis vergrößert. Dabei seien die Kameraden durch Seile gesichert worden. In dem Teich habe man zwei große Löcher vorgefunden. 
Fabian Klein

Polizei sucht nach mutmaßlich verunglücktem Eistaucher

In Wismar sucht die Feuerwehr nach einem mutmaßlich verunglückten Eisbader. Der Mann soll offenbar ein Influencer gewesen sein und seinen Sprung ins eiskalte Wasser gefilmt haben. 
Fabian Klein

Präsenzpflicht an Brandenburger Schulen auch für Dienstag aufgehoben 

Wegen erwarteter Wetter-Extreme und einer Unwetterwarnung wegen Glätte steht es den Eltern in Brandenburg am Dienstag frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Präsenzpflicht sei für diesen Tag ausgesetzt, teilte das Brandenburger Bildungsministerium mit. Bereits am Freitag war die Präsenzpflicht wegen eines erwarteten Schneesturms aufgehoben worden.
Grundlage der Entscheidung seien die aktuellen Wetterprognosen und eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Der DWD warnt vor Glatteis durch überfrierenden Regen. Eltern sollen unter Berücksichtigung der örtlichen Witterungsbedingungen entscheiden, ob sie ihre Kinder am Unterricht teilnehmen lassen wollen, hieß es in dem Ministeriumsschreiben. „Wenn Eltern ihr Kind aus Gründen wie etwa einer besonderen Wetterlage oder auch Krankheit zu Hause lassen, gilt das als entschuldigtes Fehlen."
Die Schulen sollen nach Angaben des Ministeriums selbst entscheiden, ob etwa der reguläre Unterricht früher endet oder wie Schüler während des Aufenthaltes an den Schulen geschützt werden.