Sarah Stork: "Mein Babyzimmer ist nun eingerichtet"

25. September 2013 - 8:43 Uhr

"Ich habe bei Autogrammstunden nach einem Namen gesucht"

"Unter uns"-Star Sarah Stork ist hochschwanger. Am 14. November 2013 soll ihre kleine Tochter auf die Welt kommen. Nun hat die allein erziehende Mutter auch das Babyzimmer in ihrer neuen Kölner Wohnung eingerichtet – und zeigt erstmals die neuen Möbel, ganz in Rosa. Außerdem erzählt sie erstmals, wie sie von der Schwangerschaft erfahren hat und was ihre größten Ängste danach waren.

Sarah Stork: "Mein Babyzimmer ist nun eingerichtet"
Sarah Stork: "Mein Babyzimmer ist nun eingerichtet"
© JOVAN EVERMANN

Wie ist dein Babyzimmer eingerichtet?

Ganz in Rosa. Und meine Tochter hat sogar bereits das erste Geschenk: Ihre zukünftige Patentante Nelly hat mir eine Spieluhr in Form einer gelben Plüschente geschenkt, noch bevor wir wussten, was es wird. Die Ente heißt natürlich auch Nelly.

Hast du die die Möbel selber ausgesucht?

Ja. Da ich allein erziehend bin, kann ich kaufen was ich möchte und mir redet zum Glück keiner rein. Ich war ja schon ab vom Rosa-Trip, aber es wird nun mal ein Mädchen, und da muss das Zimmer rosa sein.

Hast du die Möbel selber aufgebaut oder hat dir jemand geholfen?

Ich kann noch nicht mal alleine Überraschungseier-Figuren aufbauen, daher hat mir mein bester Freund aus den Zeiten auf der Schauspielschule dabei geholfen. Er wird auch Patenonkel, und dafür kann er ja auch ein bisschen was leisten.

Wann hast du zuletzt für dich neue Klamotten gekauft?

In letzter Zeit gehe ich für mich selbst gar nicht mehr viel einkaufen. Ich brauchte das Geld für die Wickelkommode, die Anziehsachen, die Wiege, den Kinderwagen, den Babysitz fürs Auto, da kommt schon was zusammen. Das sind aber alles Dinge, für die ich gerne Geld ausgebe, da schränke ich mich gerne ein bisschen ein. Auch meine Mama hat schon viele Babysachen eingekauft, ich muss nicht alles alleine bezahlen. Ich kann mir daher schon vorstellen, dass sich viele Frauen gegen ein Kind entscheiden, weil es wirklich sehr teuer ist. Schon im Vorfeld und auch die Betreuung hinterher.

Wie hast du den Namen für deine Tochter gefunden?

Ich ging immer davon aus, ich bekomme einen Jungen und hatte schon einen Namen im Kopf. Als ich dann hörte, ich bekomme ein Mädchen, musste ich nochmal ganz von vorne anfangen. Bei Autogrammstunden habe sehr genau darauf geachtet, für wen ich eine Widmung schreiben sollte, weil ich dachte, es wäre vielleicht ein interessanter Name dabei. Dann ist mir aber plötzlich ein Name eingefallen und der war's dann.

Sarah Stork: "Elfte Woche? Kann man da noch was machen?"

Sarah Stork war gar nicht auf ein Kind vorbereitet
Sarah Stork war gar nicht auf ein Kind vorbereitet
© RTL

Wie fühlst du dich als allein erziehende Mutter?

Bisher kann ich mich nicht beklagen. Am Anfang brauchen Kinder vorrangig nur die Mutter; später ändert sich das natürlich. Ich selbst war zwar ein totales Papa-Kind und als mein Vater dann zuhause auszog, war das schon ziemlich schlimm für mich. Da bin ich froh, dass mein Kind das nicht mitmachen muss. Der Vater wird sich auch kümmern, wir sind ja nicht im Streit, auch wenn er nicht mein Partner ist. Wir leben nur nicht zusammen, er lebt weiter weg, und wir werden Wege finden.

Wann hast du von der Schwangerschaft erfahren?

Erfahren habe ich es in der elften Woche, und auch nur zufällig. Ich war plötzlich die ganze Zeit immer müde. An einem Freitagmorgen war mir dann richtig übel. Ich bin um 7 Uhr wach geworden und die Übelkeit wurde auch mit Medikamenten nicht besser. Weiter als ins Bad habe ich es nicht geschafft. Ich dachte, ich hätte Magen-Darm und habe mich bei "Unter uns" krank gemeldet. Meine Familie tippte sogar auf eine Lebensmittelvergiftung – nur der Arzt fragte dann sofort, ob ich vielleicht schwanger sei. Dabei hatte ich gerade vorher erst mein komplettes Leben geändert.

Inwiefern?

Ich wollte drei Monate in Los Angeles leben und versuchen, dort als Schauspielerin Erfahrungen zu sammeln. Nach vier Tagen dort habe ich eine Zusage für die Rolle bei "Unter uns" bekommen, habe den Rückflug gebucht, bin von Berlin nach Köln umgezogen und hatte gerade mal ein paar Wochen als Leonie gedreht. Ich war also schon schwanger, als ich zu drehen anfing, und ich dachte wirklich, jetzt schreiben sie mich wieder raus, aber zum Glück war dem nicht so, und als die Producerin mit der guten Nachricht kam, war ich so glücklich, dass ich ihr, glaube ich, dreimal um den Hals gefallen bin.

Was war dein erster Gedanke, als du erfahren hast, du bist schwanger?

Mein erster Gedanke, als ich es wusste, war: "Elfte Woche? Kann man da noch was machen?" Vor allem, weil es mir so schlecht ging und ich auch deswegen gleich im Krankenhaus bleiben musste und Infusionen bekam. Ich habe ja eine Krankenhaus- und Ärzte-Phobie und jeder Arztbesuch ist für mich eine echte Herausforderung. Beim Blutabnehmen falle ich immer in Ohnmacht. Jetzt habe ich zum Glück ein ganz tolles Ärzteteam gefunden, dem ich vertrauen kann. Der Gedanke kam mir aber nur in der ersten Schrecksekunde. Am nächsten Morgen kam meine ältere Schwester, die auch schwanger war und hat mit mir geredet, und dann fand ich es auch ganz toll, schwanger zu sein. Meine Schwester hat ihr Kind jetzt letzte Woche bekommen, und meine jüngere Schwester ist nun auch schon im dritten Monat.

Was waren deine größten Ängste?

Meine größte Angst war, dass ich Beruf und Familie nicht unter einen Hut bekomme. Ich liebe meinen Beruf, ich bin einer der wenigen Menschen, die lieber arbeiten als frei haben. Ich wollte aber immer die perfekte Familie, wie in Disney-Filmen oder im Märchen. Nun ist es bei mir etwas anders gekommen.

Wird es einen neuen Mann an deiner Seite geben?

Mein Fokus liegt jetzt erst mal auf meinem Kind. Als Hochschwangere geht man ja auch nicht mehr auf so viele Partys. Aber ich wünsche mir natürlich schon, irgendwann wieder einen Mann an meiner Seite zu haben, der kein Problem damit hat, dass ich schon ein Kind habe.

Dein Geburtstermin wird voraussichtlich der 14. November sein. Wen nimmst du mit in den Kreißsaal?

Meine Mama! Man hört ja immer, dass Frauen bei der Geburt unberechenbar werden können. Ich glaube, meine Mutter würde mir als erstes verzeihen, wenn ich im Kreißsaal zu einem bösen Menschen mutieren würde. Sie hat ja selbst fünf Kinder und wird mich sicher nicht hassen, sollte ich sie plötzlich beschimpfen.