17. Juli 2018 - 15:02 Uhr

Russian Manicure ist keine ungefährliche Maniküre

Unter dem Begriff Russian Manicure findet man auf Instagram und Co. zehntausende Bilder von absolut makellosen Fingernägeln. Die Behandlung lässt die Hände unglaublich gepflegt aussehen – doch sie hat ihre Tücken.

Behandlung birgt Infektionsgefahr

Was hat es mit der speziellen Maniküre auf sich? Kosmetikerin Xenia Klassen erklärt: "Bei der Russian Manicure sieht man null Nagelhaut, und der Nagel erscheint dadurch besonders schlank." Der perfekte Look entsteht, indem die Nagelhaut komplett mit Schere und Fräser entfernt wird, was das Nagelbett optisch verlängert. Das passiert allerdings nicht ohne Risiko: "Gefährlich ist es, wenn zu viel Nagelhaut entfernt wird oder mittels Zange oder Fräser Mikroverletzungen entstehen. Dadurch ist das Nagelbett nicht mehr geschützt, und es können Viren oder Bakterien hineinkommen."

Keine schöne Vorstellung – und die Bilder von schmerzhaft entzündeten Nägeln und Fingern lassen uns noch mal zweimal darüber nachdenken, ob wir diesen Trend mitmachen wollen. Viele Studios, wie das unserer Expertin, bieten die Behandlung zudem gar nicht erst an. Welche Alternativen man hat, um seine Hände auf schonendere Weise zu pflegen, sehen Sie im Video.