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Rührende Worte im TV: Kollegen nehmen Abschied von ARD-Moderatorin Andrea Otto 

Trauer um Sport-Journalistin

Rührende Worte im TV: Kollegen nehmen Abschied von ARD-Moderatorin Andrea Otto 

Sie starb nach langer Krankheit
BR nimmt Abschied von Moderatorin Andrea Otto
BR

Der frühe Tod von Sport-Moderatorin und Journalistin Andrea Otto erschüttert die deutsche Sport-Welt. Ihr Sender, der Bayrische Rundfunk, reagierte mit einem herzzerreißenden Statement und nahm im TV Abschied von der 47-Jährigen.

"Wir werden dich nicht vergessen, Andrea"

Am Ende der BR-Nachrichtensendung „Abendschau“ musste Moderator Roman Roell eine traurige Nachricht übermitteln. Seine Kollegin Andrea Otto, seit 2003 als Moderatorin und Storymacherin für den BR im Einsatz, ist am 1. Juli nach langer Krankheit gestorben.

Das Team kondolierten mit einem Einspieler zu Ehren Ottos. „Das ist unser Abschied von Andrea Otto. Wir werden dich nicht vergessen, Andrea“, moderierte Roell den Abschieds-Clip an. Zu Piano-Musik wurden Szenen ihrer Karriere eingespielt. Der Film endete mit der Grafik „Liebe, Andrea, wir vermissen dich. Dein Abendschau-Team.“

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Otto berichtete von vielen Olympischen Spielen

BR-Moderatorin Andrea Otto mit 47 Jahren gestorben
Andrea Otto.
imago images/Plusphoto, SpotOn

Schon zuvor hatte der Sender die traurige Nachricht mit einem emotionalen Statement verarbeitet. „Wenn sie die Redaktion betrat, dann war der Tag plötzlich etwas sonniger. Die Fröhlichkeit von Andrea Otto hätte noch für viele Dutzend Jahre gereicht“, hieß es darin.

Otto arbeitet seit 2003 für den öffentlich-rechtlichen Sender, erst im Hörfunk, später auch im TV. Sie moderierte unter anderem die Abendschau und machte TV-Beiträge. Die Journalistin berichtete von zahlreichen Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, war Wintersport-Expertin ihres Senders und vor allem beim Skispringen, Langlaufen und Biathlon im Einsatz.

Vor eineinhalb Jahren nahm die BR-Mitarbeiterin dann eine Auszeit. Sie wollte sich „um die Familie und um ihre Gesundheit kümmern“, so der BR. Sie habe fest an ihre Genesung und eine Rückkehr in die Redaktion geglaubt.

Bei Telefonaten mit Kollegen habe sie nichts von der Schwere der Erkrankung erkennen lassen, schrieb der BR. Sie bat aber darum in den Kirchen Kerzen für sie anzuzünden, um an sie zu denken und damit ihre Genesung zu unterstützen.

Otto hinterlässt ihren Mann und eine Tochter. (msc)