Optimal fürs Gesicht

Richtige Menge Sonnencreme auftragen: Zwei-Finger-Regel hilft

Frau trägt Sonnencreme auf
Mit einer einfachen Methode, tragen Sie nie mehr zu viel oder zu wenig Sonnencreme auf.
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Idealerweise sollten Sie das ganze Jahr über eine Sonnencreme auftragen, denn auch wenn der Himmel mit Wolken bedeckt ist, können die UV-Strahlen Ihre Haut schädigen. Aber wie viel Sonnencreme braucht man nun, um das Gesicht ausreichend vor der Sonne zu schützen?

Zwei-Finger-Regel für Sonnenschutz: Anleitung

Zu dünn aufgetragen ist der Sonnenschutz mitunter nicht ausreichend, um die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Befindet sich allerdings zu viel Sonnencreme auf der Haut, dann laufen vor allem Menschen mit fettiger Haut Gefahr, Pickel und Mitesser zu bekommen, weil die Poren schnell verstopft werden. Aber was ist denn nun die richtige Menge Sonnencreme?

Die Dermatologin Dr. Emma Wedgeworth aus London bestätigte dem britischen Glamour-Magazin, dass Erwachsene mit der sogenannten „zwei-Finger-Regel“ auf der sicheren Seite sind.

  • Geben Sie einfach jeweils einen dünnen Creme-Streifen auf Ihren Zeige- und Mittelfinger.
  • Die Finger sollten dabei längs bis zur Handfläche bedeckt sein.
  • Anschließend verteilen Sie die Sonnencreme im Gesicht – fertig! Laut Dr. Wedgeworth entspricht die aufgetragene Menge ungefähr einem halben Teelöffel an Sonnencreme.

Mit diesem Trick bekommt das Gesicht genug Sonnencreme ab, aber auch nicht zu viel.

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Welcher Sonnenschutz passt zu Ihrem Hauttyp?

Anti-Age-Sonnencreme: Perfekt für reife Haut
Reife Haut hat besondere Bedürfnisse. Trockenheitsfältchen können Experten zufolge durch eine gute Tagescreme sichtbar reduziert werden. Auf diesen Effekt müssen Sie wegen des Sonnenschutzes nicht verzichten! Natürlich können Sie Ihre normale Tagespflege auch über einem dünnen Gel mit Sonnenschutz auftragen, aber das verlängert die Pflegeroutine und kann die Haut irritieren. Genau deshalb lohnt es sich also für das Gesicht Sonnencreme mit Anti-Aging-Effekt zu wählen. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Cremes mit Lichtschutzfaktor auf dem Markt.

Mattierende Sonnencreme: Optimal für unreine Haut

Auch unreine und zu Akne neigende Haut hat besondere Ansprüche an die Sonnencreme: Das Hautbild soll durch den Sonnenschutz möglichst nicht irritiert werden. Eine ölige oder fettende Sonnencreme kann Akne allerdings fördern. Es bieten sich daher dünne Texturen und Gel-Konsistenzen an.

Fluid-Sonnencreme: Ideal für empfindliche Haut

Menschen mit sehr empfindlicher Haut sollten keineswegs auf Sonnencreme im Gesicht verzichten, denn gerade sensible Haut ist sehr anfällig für Sonnenschäden. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es sich um ein Produkt ohne Parfüm, Alkohol, Mineralöle und Silikone handelt. Diese Stoffe sind für empfindliche Haut nicht geeignet. Greifen Sie am besten auf Produkte mit mindestens LSF 30 zurück, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden.

Sonnencreme mit Tönung: Braune Haut trotz Sonnenschutz

Haben Sie besonders blasse Haut? Oder sind der Sonne stark ausgesetzt? Dann benötigen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor, der Ihre Haut schützt. Die Sonnencreme ist aber manchmal so gut, dass die Haut trotz Sonne kaum Farbe bekommt. Wenn Sie gesund braun werden möchten, bietet sich ein getönter Sonnenschutz an. Dieser lässt die Haut gebräunt und ebenmäßig aussehen, ohne dass Sie sich dafür lange in der Sonne aufhalten müssen.

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